Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 9 (1912)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Jüdische Frauenarbeit in Palästina
- Date
- 1912-01-01
- Page
- Seite 44 (sequence 2)
- Language
- German
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- Haifa 1× ep/1047930
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Krankenhauses in Haifa ermöglicht, des einzigen in Untergaliläa, das unter Leitung Dr. Auerbachs steht. In einem Aufsatze legt Frau Meyer-Libke aus Jerusalem dar, welche Aufgaben echter Philantropie gerade in dieser Stadt des Elends für eine energische Frauengruppe zu leisten wären, namentlich in bezug auf Berufsversorgung, Kranken- und Säuglingspflege. (Die Bilanz des Verbandes verzeichnet 33845 Mark an Einnahmen und Ausgaben.) Auszug aus den Statuten. § 1. Der Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina erstrebt eine gemeinsame Arbeit aller Jüdinnen, um Einrichtungen zur Besserung der sozialen Notlcge der Juden in Palästina zu schaffen. Insbesondere sollen diese Einrichtungen den jüdischen Frauen und Kindern zugute kommen. § 2. Der Verband hat seinen Sitz in Berlin. § 3. Die Mitgliedschaft wird erlangt durch Zahlung eines jährlichen Beitrages von mindestens 3 Mark. Ein einmaliger Beitrag von 100 Mark gibt das Recht zur immerwährenden Mitgliedschaft. Geldsendungen beliebe man mit der Bezeichnung „Frauenverband für Palästina" zu richten an das Bankhaus A. H. Heymann & Co., Berlin NW, Unter den Linden 59. Zuschriften sind erbeten an Frau Betti Leszynsky, Berlin W, Bayreutherstraße 36; Frl. cand. med. Resa Hirsch, Berlin N, Schönhauser- Allee 147a oder Frau Rechtsanwalt Gronemann, Berlin N, Monbijoupl. 10. 0 Josef Witkin. In Jaffa starb am 4. Schebat (23. Jänner) J o s e f Witkin im 36. Lebensjahre. Der Verstorbene war Leiter der Schule in Rischon Lezion und seit vierzehn Jahren Lehrer in Palästina, und auch durch seine treue Ergebenheit im Dienste besonders der jüdischen Einwanderung jugendlicher Elemente und seine Aufrichtigkeit allgemein geschätzt. Ein unheilbares Leiden bereitete seinem Leben in jungen Jahren ein Ende. Aus Zeitschriften. Im Februarhefte des „H a s c h i 1 o a c h" beginnt eine Darstellung des gegenwärtigen Zustandes der Kolonien von Moses Smelianski Er konstatiert bedeutende Fortschritte namentlich in den Pflanzungskolonien, was sich insbesondere auf den Weinbau bezieht, der dank dem Weinbausyndikat die seinerzeitige Krise weit mehr als ausgeglichen hat. Ein Dunam bringt durch Weinbau einen Nettoeitrag von 12 Prozent. Der Orangenbau gewinnt immer weitere Verbreitung, namentlich z. B. in der kleinen Kolonie Neß-Zionah, welcher eine gute Zukunft prognostiziert wird, aber auch in Rechobot und Rischon le Zion. Das Durchschnittserträgnis beträgt 44