Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 10 (1927)
- Issue
- Heft 12
- Article
- Touristen [Nachricht]
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 603 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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- Amman 1× ep/1044017
- Haifa 1× ep/1047930
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663 Verkehr. Touristen. Laut dem „Commercial Bulletin" vom 1. Oktober (kamen im Juli 5718 Reisende und 2517 zurückkehrende Einwohner — Immigranten nicht inbegriffen — nach Palästina, im August 5684, respektive 2457. Autolinie Jerusalem—Emek. Zwischen Jerusalem und dem Emek wurde ein regelmäßiger Autodienst aufgenommen. Das Auto verläßt jede Nacht 11 »Uhr Beth Alpha,, passiert die Siedlungen im Nuris-lKomplex und Afuleh und kommt frühmorgens in Jerusalem an, das es wieder in der Gegenrichtung um 12 Uhr mittags verläßt. Der Fahrpreis Jerusalem—Afuieh beträgt P. t. 30. -Die Eisenbahn Beirut—Haifa. Die Zeitungen Beiruts berichten, daS die Eisenbahnverwaltung im Libanon im Frühjahr mit dem Bau der Eisenbahnstrecke Beirut—Ras iNakara beginnen wird. Einige reiche ägyptische Financiers sollen ihre Bereitwilligkeit erklärt haben, Geld in dieses Unternehmen zu investieren. Die Eisenbahnlinie Haifa—Bagdad. Der tr ans jordanische Korrespondent des „Alif fBa" 'berichtet, daß der Leiter der palästinensischen Eisenbahnen Amman besucht und mit der Regierung Transijordaniens über den Bau der Eisenbahnlinie Bagdad—(Haifa verhandelt hat. iMan hat sich prinzipiell geeinigt, daß der iBeginn der Transjordanien passierenden Eisenbialhin bei d-er Station El Sar.ka beginnen soll. Die Linie wird Landstriche passieren, die ausschließlich unter dem «britischen Mandat stehen. Die Baudauer der Bahn, deren Länge 1000 Kilometer betragen wird, ist für drei Jahre vorgesehen. 'Diese Linie wird zum Aufblühen Haifas beitragen und einen Rückgang (Bagdads bewirken. Direkter Eisenbahnverkehr Londo»—Kairo über Palästina. Die Internationale Schlafwagengesellschaft hat einen regelmäßigen Eisenbahnverkehr London-nKairo über Palästina eröffnet, der nächsten Monat bereits in Betrieb sein wird.- Mit Ausnahme der Ueberfahrt zwischen Dover und Calais und iKomstantieopel und iHaidar sowie einer sedhsstündigein Autoreise durch Syrien {Tripolis—Haifa) enfoigt die ganze Reise von Calais bis Kairo im Schlafwagen. Die Fahrtdauer beträgt vorläufig sechs Tage, dürfte aber in Kürze auf fünf Tage reduziert werden ikönnen. Landwirtseffaft und Kolonisation. Neuer großer Bodenkauf beabsichtigt. Durch (die Spende der ktanadiiscihen Zionisten (siehe Rubrik „Keren Kasjemeth") ist der KK. in die Lage versetzt worden, an einen neuen großen Bodenkauf heranzutreten. Ins Auge .gefaßt ist ein Terrain von zirka 50.000 Dunam. Landwirtschaftlich ist das Areal in drei Zonen m zerlegen: a) 40 bis 50 Prozent für Pfianzungen, <b) -zirka 40 Prozent für gemischte Kulturen und c) zirka 15 bis 20 Prozent für Aufforstung, sin Zone a) können1 Orangen und Grapefruit sowie anderes Obst, das ohne Bewässerung nicht gedeiht, gezogen werden. In Zone c) können Eukalyptus und Nadelbäume igedeiihen. Der Baden ,der Zone a) zeichnet sich durch besonderen Wasserreichtum ans, so daß große Möglichkeiten für "Bewässerung gegeben sind. Hiedureh können Wirtschaften mit relativ Meinen Flächen angelegt werden. Vorausgesetzt, daß 40 bis 50 Dunam für die .Bedürfnisse einet Familie .genügen, können auf dem neu erworbenen Boden 800 Familien angesiedelt werden. Es wird aber angenommen, daß auch diese Fläche -noch reduziert werden kann, so daß es möglich sein wird, sogar 1400 tyis 2000 Familien mjit diesem Boden unlösbar zu verbinden. Ein igroßer Teil des Bodens wird daher auch für solche Juden geeignet sein, die im Be-