Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 21 (1938)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1938)
- Article
- [Rezension] / ad. bm.
- Date
- 1938-02-01
- Page
- Seite 102 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Agency werden fortab ermöglichen, daß die weiteren Jahrgänge des Survej reichlichere Daten über Palästina bringen können, umsomehr, als dessen ökono mische Entwicklung einen besonders interessanten Spezialfall darstellt. ad. bm. Mitteilungsblätter der Hebräischen Universität Jerusalem. Nr. 4, Jänner 1938 Mit 11 Abbildungen. — Das neue Heft dieser Blätter präsentiert sieh k äußerst vornehmer Gestalt. Die Abbildungen (darunter ein Porträt von Felu Warburg nach einer Radierung von Hermann Struck), wie die sonstige Aas stattung sind vorzüglich und machen dem Stand der Procktechnik in Palästins alle Ehre. Auch der Inhalt ist diesmal besonders interessant. Eine große Zah von Abhandlungen, die alle in Beziehuag zu der Forschungsarbeit der Univer sität stehen, werden von Professoren der Anstalt beigesteuert, ferner ein» große Zahl von Mitteilungen über die Tätigkeit der Hochschule und Bericht über die Gesellschaften der Freunde der Hebräischen Universität gegeben. Aus dem Heft gewinnt man ein Bild des regen Lebens und der aufstrebender immer weitere Interessen an sich ziehenden Tätigkeit der Universität. Ihr De partement für Organisation und Information, das die Aufgabe hat, den Gedankei die Ziele und die Arbeit der Hochschule allen Kreisen des Judentums nahe z bringen, hat den Berichten in dem vorliegenden Heft zufolge eine vorzüglich Arbeit geleistet und diese, seine neueste Publikation spricht selbst auch vo dem richtigen Geist, in dem es geführt wird. b. Erschreckende Zahlen von Abraham Scharon (Schwadron), Verla Achiassaf, Jerusalem 1937, S. 19. — Der Verfasser führt aus, was andere Volk« für ihre Freiheitsbewegung geopfert haben. Die Juden wären, wie er mec'jv zu ähnlichen großen Opfern nicht bereit. Dagegen bringen sie für fremde Ii teressen enorme Opfer, wie z. B. im Weltkrieg. Diese Argumentation ist ur richtig. Die Juden haben in allen Staaten nicht für fremde Interessen, sonder für ihre Heimatländer geblutet und geopfert, wie dies ganz natürlich ist. Di Tatsache, daß die Juden in der Diaspora sich zum großen Teil;noch niieh bewußt sind, daß ihr Schicksal nicht in ihrem Heimatlande, sondern in Ere Israel beschlossen ist, hat auch die Schuld daran, daß ihre Leistungen an de Keren Hajessod so klein sind. Scharon weist auf Grund von Tabellen nac2 wie lächerlich niedrig sie im Vergleich zu ihren Steuerleistungen sind. 1 Amerika z. B. 6—10<Vöf in Deutschland ca. 1—3 o/o usw. Es ist kein Zweifel, da ein solcher Nachweis dazu helfen kann, den Juden vor Augen zu führen, da sie ihre Pflicht gegen den Keren Hajessod nicht erfüllen. m. f. BERICHTIGUNG. In Nr. 1, S. 13, Artikel: „Steuerwesen44 soll der Autorname richtig Dr. Ku Ball heißen. Auf Seite 49, Zeile 24 soll es statt „christlichen Araberkirche" richtig: „heil gen Grabeskirche" heißen. Herausgeber und verantwortl. Redakteur: Adolf Böhm, Wien, XVI., WÜhelminenätr. 28 — Eigentui HerzUKlub, Wien, I., Etisabethstraße 1. — Verlag, Administration und Druck: Jose! Hajeks Nachf Friedrich Holzer <£ Co., Wien, XVII., Kalvarienberggasse 32, Telephon A 25-;>03