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Palästina · 1938-01-01 · Heft 1 (Januar 1938) · p. Seite 46

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Journal
Palästina
Volume
21 (1938)
Issue
Heft 1 (Januar 1938)
Article
[Nachricht]
Date
1938-01-01
Page
Seite 46 (sequence 2)
Language
German
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Migdal, Report and Accounts 1937 (30. Juni 1937), Jerusaiem 1937. L'üitima Fasi delia Questione Orientale. Von Amadeo Giannmi. Mit 3 Karten. Istituto per POriente, Roma 1933, S. 416. Misdcih Jaakow ad Tirath Zwi. Von VI. Chasani, Tel-Aviv 5688, S. 34. Zeitschriften. Mitteilungsblatt der llitachduth Olcj Germania, Nov. IL Dez. I. Tel-Aviv. Hamassad Nr. 4, Jerusalem. Jüdische Revue, >ik. 12, Munkacevo. Ein Land im Aufbau, Nr. 2, Jerusalem. Der Judische Volksdienst, Nr. 6, den Haag. Zeitschrift des Deutschen Palästinavereines, Nr. 4, Leipzig. Die Warte des Tempels, Nr. 22/23, Jerusalem. Internationale Rundschau der Arbeit, Nr. 12, Berlin—Genf. Paiestine, Nr. 49—52, Letchworth. Paiestine Commercial Bulletin, Nr. 11, 12, Haifa. Office of Statisties, General Monthly Bulletin, Oktober, Jerusalem. Hadar, Nr. 11, Tel-Aviv. Informations de Paiestine ,Nr. 34—41, Genf. Oriente Modcrno, Nr. 12, Roma. Bousl'nai, Nr. 32—35, Rechoboth. Hassadch, Nr. 3, Tel-Aviv. Hattewah wehaarez. Nr. 1, Tel-Aviv. BESPRECHUNGEN. L'ültima Fase della Questione Orientale. \7on Amadeo G i a n n i n i. Mit 3 Karten. Verlag Istituto per POriente, Roma 1933, S. 416. — Dieses große W erk des bekannten Orientalisten reiht sich an die Arbeiten von Temnerley und Prof. Toynbee an. Es handelt im wesentlichen vom Schicksal des Erbes der alten Türkei, doch gibt es auch eine weitreichende Vorgeschichte der einzelnen Fragenkomplexe, die mit diesem Thema verbunden sind. Ks wird fast ausschließlich die politische Geschichte behandelt, ungemein zahlreiche Dokumente werden ausführlich zitiert und eine Ueberfülle von Daten gegeben, jedoch wird die soziale und ökonomische Seite des Themas nicht behandelt. Auch in der Darstellung des Ganges politischer Ereignisse vermißt man hie und da eine Tatsache. So findet man nichts darüber, daß die Griechen zu ihrer Kampagne gegen die Türken vom Kabinett Lloyd George ermuntert worden waren. Besonders willkommen sind die sonst nirgends in ausführlicher Weise in einem Werke zusammengefaßten Darstellungen der armenischen wie der kurdischen Frage, jener des Dodekanesos und Cyperns u. a. m. In den an dieser Stelle interessierenden Abschnitten über Palästina nimmt der Verfasser einen radikal proarabischen Standpunkt ein. Er gibt, ohne dazu Stellung zu nehmen, die Meinung der Gegner des Zionismus von 1917 bis 1920 wieder, die Juden wollten in Palästina die einheimische Bevölkerung expropriieren und vernichten (S. 284). Er sagt ferner, die Zionisten hätten die Befehlsposten und die wichtigsten Bodenorganisationen etc. in ihre Hand genommen (S. 303). Man fragt: welche Befehlsposten? Die einzigen zwei jüdischen Sekretäre, die es in der Administration gegeben hat, sind schon seit Jahren

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