Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 21 (1938)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1938)
- Article
- Der Stand der Hypotheken und die Investitionen in Bauten [Nachricht]
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 44 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- Haifa 1× ep/1047930
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Subdistrikt Jerusalem Hypotheken- Bauinvestitton eintragungen in Jerusalem 1932 274.695 (1,750.264) 1933 410.496 (2,116.843) 1934 666.464 (1,239.906) 1935 950.233 (1,433.327) 1936 718.578 (1,384.909) Subdistrikt Haifa Hypotheken- Baainvestition eintragungen in Haifa 164.066 ( 318.300) 496.527 (1,152.000) 963.993 (1,600.000) 1,357.176 (2,528.000) 1,101.147 (2,171.929) Subdistrikt Jaf£a/Tel-Avrr Hypotheken- Baoisvestition eintragungen 771.048 ( 744.244) 1,659.199 (2,203.170) 2,915.414 (3,975.512> 4,203.531 (4,197.666) 3,401.429 (1,962.339) 1932/36 3,020.466 £7,927.249) 4,082.919 (7,770.229) 12,950.621 (13,082.931) Während im Subdistrikt Jerusalem die Hypothekeneintragungen 38,1 o/o der Bauinvestitionen der Stadt Jerusalem ausmachen, stellen sich diejenigen im Subdistrikt Haifa auf 52,5o/o der Bauinvestitionen der Stadt Haifa. Im Subdistrikt Jaffa—Tel-Aviv machen sie 98,8 o/o der Bauinvestitionen von Tel-Aviv, Jaffa und vier kleineren Städten aus. Dieser hohe Prozentsatz dürfte sich vor allem daraus erklären, daß der Subdistrikt Jaffa—Tel-Aviv das Zentrum des Zitrusbaues ist und die Hypotheken auf Z'trusplantagen daher einen wesentlichen Teil ausmachen. Es ist bei dieser Gegenüberstellung aber zu berücksichtigen, daß die Hypothek enregistrierungen durch die Hypothekenübertragungen etwas (um ca. 5 0/o) zu hoch erscheinen, während andererseits die amtliche Bauinvestitionenstatistik nicht ganz vollständig ist. (Palnews) HANDEL UND KONSUM. Versuche einer Preisregelung. Im Zusammenhang mit der Erhöhung der Fleischpreise in Tel-Aviv von 25 und 30 Müs pro Unze, die von den Viehimporteuren als Folge der jüngsten Kartellierung der Schlachtviehlieferanten der Balkanländer durchzuführen versucht wurde, sah sich die Stadtverwaltung veranlaßt, Maßnahmen zur Preiskontrolle zu treffen, die sich auf das Brot und andere Lebensmittel, wie Milch, erstrecken sollen. Inwieweit solche Maßnahme» heute überhaupt wirksam ergriffen werden können, stellt dahin. In Jerusalem wird beabsichtigt, einen ständigen Ausschuß zur Kontrolle der Lebensmittel zu gründen. ARBEIT. Reallohn bei Arabern und Juden. Zur Ermittlung des Reallohnes der Arbeiter in den verschiedenen Städten der Welt (siehe dazu den Aufsatz von Dr. Michaelis „Löhne und Preise4' in Heft Nr. 11, 1937, S. 567) wurde vom Internationalen Arbeitsamt eine Normalportion an Lebensmitteln zusammengestellt. Unter Berücksichtigung von Stundenlohn und Arbeitszeit wurde berechnet, wie oft die Arbeiter in den verschiedenen Ländern diese Normalportion kaufen können. Bei jüdischen und arabischen Bauarbeitern beträgt dieser Quotient 8,5. Die Normalportion kostet am jüdischen Markt 352 Müs, am arabischen 237 Müs. Die nach palästinensischen Landesgewohnheiten geänderte Normalportion kostet am jüdischen Markt 280, am arabischen 207 Müs. Dadurch verringert sich sowohl der Preis selbst, wie die Spanne zwischen jüdischem und arabischem Reallohn.