Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 21 (1938)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1938)
- Article
- Die Siedlungskapazität der Orientländer
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
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S?• * ' - '1.5 .Äi- - : 2 5 ' ***** * Jfe I ^£2* i i> ' g * mM ■ »I I . I. Republik Syriea ^v;o.=, . ^gg. 3 .Vi $«5 A Gebiet westi. d. Eupbrats ad. Wüste 'of^- « Jf": 1. Bezirk vön Damas&er " ' UäSk^ Bm^ : 2. Zeataraäsyrieft ,! , iZ4$§ ~^1485» . 824.4S1 3- Bezirk von Ateppo , ..:;>.} \ .. :^ «5*£f&;v 45,1 4. Bezirk wii LaUakieU . _ -fifS^'45^ ~ * 5. Sandschak Aiexandrefcte 'jtM®^'* 2.480 137.548 82,2 B Gebiet jenseits des Eupbrats(Dscbesiren) sr.4fiT v' f2S0O fÖ,6 C Dschebel Dms &80$ 1.6G0 65.385;'48,8- D Wüstenand Steppeiaregiöa - 90.8*16 — —" — Syrische Republik insgesamt 193.144 55.536 2,275.361 41 IL Republik Libanon 9.355 5.604 854.693 152,5 Französisches Mandatsgebiet insgesamt 202.499 61.140 3,130.054 — Daß die jetzige Bevölkerung Syriens aus Mangel an Mitteln und Menschen nicht in der Lage ist, die Produktionskräfte des Landes auszuwerten, wird in allen neueren Publikationen über Syrien ausgesprochen. Insbesondere ward immer wieder darauf hin* gewiesen, daß von den anbaufähigen Böden nur die Hälfte oder noch weniger in Kultur genommen sind4) und daß die bedeutenden Möglichkeiten für die Bewässerung wertvoll :n Ackerlandes nur zu einem Bruchteil ausgenutzt sind. Von rund 6000 km2 bewässerbarem Land sind bis jetzt knapp 2000 km2 für Bewässerungskulturen unter den Pflug gekommen. Es handelt sich bei diesen Böden vor allem um die Ebenen im mittleren Syrien, in Nord- und Nordostsyrien und in der Küstenebene, wobei an die Ausnützung der Wasser des Litani, des Orontes, des Khabur und des Euphrat, verschiedener Seen und Sümpfe in Zentralsyrien und an eine Reihe von Flußregulierungen und Bewässerungssystemen lokaler Bedeutung gedacht ist. Auch für Syrien ergeben sich also große Möglichkeiten einer Steigerung der landwirtschaftlichen Siedlungsdichte durch a) Einführung fortschrittlicher Beärbeitungsmethoden des Bodens, die den Anteil der Brache verkleinern, b) Ausdehnung der Bewässerungskulturen auf die bis jetzt nicht in Betrieb genommenen bewässerungsfähigen Böden, c) Sanierung von Sumpfland in den nordsyrischen Ebenen und in der Umgebung von Damaskus. Siehe Kapitel übar Landwirtschaft von A. Khuri in „Economic Organization of Syria, p. 73 f.