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Palästina · 1908-01-01 · Heft 5-6 · p. Seite 108

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Journal
Palästina
Volume
5 (1908)
Issue
Heft 5-6
Article
Die Maschinenfabrik L. Stein &amp [Nachricht] / Comp.
Date
1908-01-01
Page
Seite 108 (sequence 2)
Language
German
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teiligt, dagegen beträgt das Gesellschaftskapital jetzt 162 000 Frcs. und die Zahl der Aktionäre 44. Damit die Fabrik allen an sie gestellten Anforderungen entspricht, ist eine weitere Vergrösserung ihres Kapitals notwendig. Insbesondere ist der Bau eines neuen grossen Fabrikgebäudes schon in allernächster Zeit unumgänglich notwendig. Die Gesellschaft hat zu diesem Zwecke bereits ein Grundstück in der Nähe des hebräischen Gymnasiums erworben. Die weitere Finanzierung der Fabrik wird wahrscheinlich das Palästina-Industriesyndikat übernehmen. Auf der letzten Generalversammlung wurde die Verteilung einer Dividende von 10 Proz. beschlossen, 10 Proz. des Reingewinns dagegen dem Reservefonds überwiesen. Auf einer der letzten Sitzungen des Odessaer Palästinakomitees wurde die Frage jder Lehrerkurse behandelt, die der Verein „Histadrus Hamorim" in Palästina während der Sommerferien zu organisieren beabsichtigt. Das Odessaer Komitee erachtet die Kurse für notwendig und assignierte für 'ihre Einrichtung 300 Frcs. Das Odessaer Komitee wird dem „Hilfsverein der Deutschen Juden'4 vorschlagen, diese -Kurse zu unterstützen. Auf derselben Sitzung wurde die Frage der Zeitschrift „Hapoel Hazoir" erörtert. Es wurde beschlossen, für jede Nummer 100 Frcs. Unterstützung zu assignieren. Folgender interessanter Fall ist zu verzeichnen. Bekanntlich wurden in der letzten Zeit in Jaffa einige Wohltätigkeits-Konzertabende veranstaltet, an denen sich auch der jüdische musikalische Verein Kinor-Zion beteiligte; die Konzerte hatten guten materiellen Erfolg. Nun hat sich jetzt der neue Kaimakän von Jaffa an die Mitglieder des Vereins Kinor.Zion und auf das damit vereinigte jüdische Orchester mit der Bitte gewendet, ein Konzert zugunsten des neuen ottomanischen Spitals in Jaffa zu veranstalten. Der jüdische Verein hat den Vorschlag bereitwillig akzeptiert und eine vom Kaimakam zugezogene Kommission von Juden, Arabern und Christen hat es auf sich genommen, das Konzert zu organisieren. AUS DEN KOLONIEN Aus dem Geschäftsbericht über die Kolonien des Jca. „In den palästinensischen Kolonien hat sich der in unserm letzten Berichte konstatierte moralische und materielle Fortschritt weiter befestigt. Seit zwei oder drei Jahren war die Ernte gut, die ökonomische Lage der Kolonisten hat sich gebessert, sie erwarten jetzt den Erfolg, der in erster Linie von ihrer eigenen Initiative abhängt, und verlassen sich viel weniger als früher auf fremde Hilfe. Die persönliche Arbeit bringt ihre Früchte, und die Existenz der Kolonisten ist jetzt durch sie selbst gesichert. Man arbeitete überall sehr fleissig. Das Gedeihen mehrerer unserer Kolonien wurde nicht nur von uns selbst, sondern auch von den gelegentlichen Besuchern festgestellt." Vom Herzlwald bei Lydda. Die bisherigen Anpflanzungen des Vereins „Oelbaumspende" in Palästina entwickeln sich recht gut. Auf dem von Herrn Goldberg 108

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