Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 5 (1908)
- Issue
- Heft 5-6
- Article
- Eine jüdische Liste der von den Talmudisten für heilig gehaltenen Stätten Palästinas aus dem Jahre 1766
- Date
- 1908-01-01
- Page
- Seite 90 (sequence 3)
- Language
- German
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10. Die Gräber Josefs, Manasses und Ephraims zu Sichern. 11. Das Grab Elias, des Sohnes Achisanöch zu Sokkolh. 12. Das Grab Jelhub, Mosis Schwiegervaters, in dem Dorf Chittin (zwischen Tiberias und Akko). 13. Das Grab Simons, des Sohnes Johai, Eliesers und von Schammai. und Hillel in der Gegend von Saf ed. Hier und in Tiberias ruhen auch viele Tenaim (Rabbiner, die am Talmud gearbeitet haben) : Rabbi b e n A k i b a, Josef Karo, und Isaak Luria, ein Deutscher und einer der grössten Kabbatisten. 14. Die Gräber Banaja ben Jojada und Jonathan ben Oziel in einem Dorf Beth Kahla oder Gobiin. 15. Das Grab des Propheten Nathan in einem Dorf Chalehul. 16. Die Gräber Pinas, Aarons Sohn und seiner Söhne Lazar und Ithamar in einem Dorf Navarla. 17. Das Grab Rabbi Juda ben Baba, eines Talmudisten zu Separam (Savagla?), drei Stunden von Akka. 18. Das Grab Rabbi Gomliel zu Jabna. 19. Der Opferstuhl des Propheten Elia auf dem Karmel. 20. Die Wohnung des Propheten Elias bei Serfati, nicht weit von Sidon. Soweit Niebuhrs Liste. Es wäre mir von Interesse zu erfahren von sachkundiger Feder, ob es heute noch solche Verzeichnisse gibt, ob sie mit dem mitgeteilten übereinstimmen und inwieweit sie praktische Gültigkeit haben. Prof. Dr. F. Lohr, Wiesbaden: Die Ausgrabungen in Gezer. Der Hügel, «an dem vor einigen Jahren, wie seinerzeit an dieser Stelle berichtet wurde, die Trümmer der Stadt Gezer von dem englischen Gelehrten Dr. Macalister entdeckt worden sind, liegt bei dem Dorfe Abu Shusheh etwa eine Stunde .Wagenfahrt südwestlich von Ramleh. Wer also von Jaffa nach Jerusalem reist, kann diesen Abstecher von Ramleh aus bequem machen. Aber es lohnt sich auch, von Jerusalem aus einen besonderen Ausflug dorthin zu unternehmen, für den ly2 Tage vollauf genügen. Man sieht bei dieser Gelegenheit etwas vom Lande an der guten, früher sogar von sechzehn Wachttüqmen beschützten Strasse und lernt auf jenem! Hügel die Reste der Besiedlung kennen, die vomdritten Jahrtausend bis in die Zeit der Makkabäer (2. Jahrhundert v. Chr.) hinabreichen. Die Ausgrabungen werden im' Auftrage des Palestine Exploration Fund ausgeführt und von dem Entdecker der Stadt selbst geleitet. Als ich kürzlich die Gelegenheit wahrnahm1, das Arbeitsfeld zu (besuchen, wurde gerade eine der Makkabäer zeit angehörende Zisterne freigelegt. Sie hat glatte, zementierte Steinwände, ist von einer Mauer aus unregelmässig behauenen Blöcken eingefasst, jund ein von zwei Mauerzügen begrenzter 90