Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 5 (1908)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Petach Tikwah [Nachricht]
- Date
- 1908-01-01
- Page
- Seite 54 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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intensiv getrieben. — In der Kolonie gibt es zwei Schulen für Knaben und Mädchen, i: Talmud-iTora, i Cheder. 4 Privatlehrer finden ständig Arbeit. Dr. Cohen-Bernstein hat die medizinische Hilfe in der Kolonie musterhaft organisiert, auch hat er allgemeine populäre Lektionen über Hygiene eingeordnet. ===□=== Aus der Scftulioelt. Am Hebräis.chen Gymnasium in Jaffa sind die Schüler fleissige Turner, sodass zu erhoffen ist, dass aus ihren Reihen tüchtige Vorturner für Palästina, hervorgehen werden. Der Turnlehrer des Gymnasiums wird im Laufe dieses Jahres zur Teilnahme an einem Turnlehrer- Fortbildungskurse in Deutschland eintreffen. □ Ens der BrbeiterbeiDegutig* Die hebräische Zeitschrift der „Hapoel H a z o i r" richtet an die Arbeiter Europas einen Aufruf, in dem folgender Passus sich findet: „Im klaren Bewusstsein unserer Lage im Golus und in Erez Jisr. richten wir an Euch den verantwortungsvollen Ruf: Verlasst den Golus und kommt, in Erez-Sisr. zu arbeiten! — Bedenkt die grosse Gefahr, die uns beversteht, wenn alle unsere Arbeitszweige in arabische Hände fallen sollen, wenn die Araber die sein sollen, die für uns arbeiten, dass der Tag kommen wird, da die Araber sich entwickeln und die Losung ausrufen: Die Erde für die, welche sie bearbeiten! Bedenkt, dass die Arbeit hier grösser als Eure Arbeit dort ist. Bedenkt, dass wir dort in geringer Zahl auf einem Schlachtfelde stehen und Euere Hilfe uns für jede Minute nötig ist. Bedenkt, dass Ihr Euer Leben nicht hingeben dürft mit Zerstören und Zerbrechen, weil die Zeit schon lange gekommen ist und mit ihr die Möglichkeit, zu bauen, die Zeit und die Möglichkeit einer energischen Arbeit auf den Feldern unseres Landes. Bedenkt, dass Ihr Kraft habt, dass Ihr gesunde Hände habt, gesunde Nerven, einen starken Körper, und gebt das, was Ihr habt, für die, welche es brauchen, und nicht für die, welche Euere Hände fortstossen. — Bedenkt, dass Ihr mit Euerer Herkunft und mit Euerer Arbeit hier bauen, befestigen, und unser Volk Schritt für Schritt seinem grossen Ziele nähern werdet. — Kommt zu uns, Genossen, wir warten auf Euch. T>as ganze Volk wartet auf die grosse, gesunde Avantgarde, die zuerst den Weg für die grossen Haufen jüdischer Arbeiter weisen soll, die kommen werden! Kommt, Genossen!" -□ Umsdt>aiL A 1 s o - K u b i n. Oberrabbiner J. H o r p v i c z ist von dem Central- Kcmitee für die holländisch-deutschen Gemeinden des heiligen Landes in Amsterdam zum Leiter ihres Bureaus m Jerusalem ernannt worden. Nach 54