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Palästina · 1908-01-01 · Heft 1 · p. Seite 12

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
5 (1908)
Issue
Heft 1
Article
Palästinensischer Hilfsverein
Date
1908-01-01
Page
Seite 12 (sequence 2)
Language
German
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welche Weise den Holzarbeitern nutzbringende Beschäftigung^ verschafft werden könnte. Zur Ausführung der Vorschläge Beschaffung von Maschinen, Errichtung eines Holzlagers) sind grössere Summen notwendig, und behalten wir die Angelegenheit im Auge. Von grösseren Gaben, die im Berichtsjahre eingegangen sind, seien erwähnt: eine Spende von 3000 Mk. zum Andenken an den sei. Herrn Alfred Geiger, ferner von Frau Baronin Edmund v. Rothschild in Paris 500 Mk., von Herrn Jak. H. Schiff in New-York, jährlicher Beitrag 1000 Mk., sowie von unserem vei ehrten Verwaltungsratsmitglied Herrn Rabb. Dr. Salvendi Dürkheim die Summe von 1428.50 Mk. in 7 Sendungen. (Hiervon 400 Mk. für Unterricht der Handwerkslehrlinge.) =□ Bus den ßauptftäöteru Jerusalem. Die bekannte Kunstgewerbescbule „Bezalel" veranstaltete vor Kurzem in Jerusalem eine Ausstellung der neuesten Teppiche, die von den Schülern des Bezalel in seinen Werkstätten hergestellt sind. Einer der grössten Teppiche, die bisher aus dem „Bezalel44 hervorgingen, ist von Prof. Friedenwald (Baltimore, Amerika) für eine dortige Synagoge bestellt worden. Die Ausstellung war sehr gut besucht und wird sicher dem Bezalel viele neue Bestellungen zuführen. Sie war dazu angethan, viele Vorurteile und böswilligen Tadel zu zerstreuen. * Segensreich, zumal in dieser tieftraurigen Zeit, wirkt auch das deutschjüdische Waisenhaus, indem es täglich 60 externen Schülern die Mittagskost gewährt. Wird es aber diese Wohltat dauernd fortsetzen können? Das hängt von den Freunden dieser Anstalt, welche die älteste in ihrer Art ist, ab. Hoffentlich lassen sie sie nicht im Stiche gerade in dem Momente-, wo sie sich am besten bewähren können. * Eine besondere Kommission wird binnen kurzem sich der wissenschaftlichen Erforschung des Tales des Toten Meeres widmen namentlich im Hinblick auf die Entdeckung von Minen und die Möglichkeit verschiedener Unternehmungen in diesem Teile des Jerusalemer Distriktes. Ein deutscher Spezialist für solche Fragen ist aus Berlin berufen worden und wird an den Arbeiten der Kommission teilnehmen. Sollten sich lange gehegte Vermutungen bestätigen, so wird das „Tote" Meer wohl bald seinen Namen ändern müssen, wenigstens seine Umgebung dürfte dann recht lebendig werden. * Von einer amerikanischen Gesellschaft, die vom Chacham-Baschi empfohlen wird, wird angekündigt, dass sie gegen 7 Proc, Verzinsung, die Gesamt-Amortisation in 27 Jahren, Bäuser für Juden aufbauen will, falls sich wenigstens 6000 Interessenten finden. Bei einer grösseren Zahl soll der Zinsfuss 6 Proc. betragen. Jaffa. (Telegramm.) Zu Purim überfielen auf Anstiftung des Kaimakam Soldaten und Gesindel eine jüdische Herberge und verwundeten 13 Juden. Die näheren Mitteilungen werden Licht in die Sache bringen. 12

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