Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 20 (1937)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1937)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1937-12-01
- Page
- Seite 650 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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9300 Seelen wohnten, für die Jahre 1933/35. Eine Reihe von anderen Beiträgen handelt über Produktionsstatistik u. dgl. m. Das von Dr. Bonne redigierte Bulletin beweist in dieser Nummer, daß es das Wirtschaftsinstitut trotz seiner Oberhäufung mit Spezialarbeiten (für Enqueten, Peel-Kommission, Vorbereitung der Staatlichkeit usw.) die laufende Untersuchung der Wirtschaftsverhältnisse immer mehr erweitert. Machaloth Haruach beiß hajehudim beerez Jisrael (Die Geisteskranken unter den Juden Palästinas.) Von Dr. Lipmann Heilperin, Jerusalem 1937, 22 Seiten. — Der Verfasser hat über die jüdischen Geisteskranken eine Reihe von Daten ge~ sammelt. Mills gab für 3931 den Prozentsatz dieser Kranken bei den Juden mit 1,43% an, doch hatte er nicht alle Quellen erfaßt. Der Verfasser nennt für 1936 eine Quote von 1,93%. Die Aschkenasim zeigten eine viel höhere Ziffer von Erkrankungen als die sephardischen und orientalischen Juden. Die Frauen stellen 60,7%. die Männer nur 39,3% der Kranken. Der Grund für den stärkeren Anteil der Frauen ist, daß in Palästina mehr Schizophrenie und Manische Depression vorkommt, $!s die Krankheiten, die dem Alkoholismus und der Lues entspringen. Der größte Teil der Geisteskranken ist in keiner oder keiner spezieilen Anstalt untergebracht. Die Regierung hat ihren Plan, ein zentrales Spital für diese in Jerusalem zu errichten, noch nicht ausgeführt. Der Broschüre ist eine kurze Zusammenfassung ihres Inhalts in englischer Sprache beigegeben. Anglia rzadzi Palestyna (England regiert in Palästina). Von A. Adler. Lemberg 1937, 116 Seiten. — Eine aktuelle Reportage, die an die Bücher von Farago erinnert. Adler bringt auch verschiedene Daten über die arabische Umwelt Palästinas. Am interessantesten ist das Bild, das er von der englischen Verwaltung zeichnet, die er scharf kritisiert. S. S. Schluß des redaktionellen Teiles. Wir bitten dringendst, alle Zuschriften, die die Administration betreffen, an diese und nicht an die Redaktion zu senden. rnvmrmmm Wir ersuchen unsere sehr geschätzten Abonnenten höflich, sich zwecks Begleichung der fälligen Abonnementgebühr für das Jahr 1932 beiliegenden Erlagscheines zu bedienen» Die Administration der Zeitschrift »PALÄSTINA« f W * -iTf r Ti I I *Tr l ryn X ° V f E * * »Tj* * * IIIAI I F * 1* i ^* F Jtfn Ij&