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Palästina · 1937-12-01 · Heft 12 (Dezember 1937) · p. Seite 643

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
20 (1937)
Issue
Heft 12 (Dezember 1937)
Article
Die Probleme des Gemüseanbaues [Nachricht]
Date
1937-12-01
Page
Seite 643 (sequence 2)
Language
German
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Der Absatz der Tnuvah in Gemüse in den letzten eineinhalb Jahren war der folgende: 1936 1. Halbjahr 1937 Tonnen £P Tonnen £P Rohes Gemüse........ 6.781 41.783 1525 13.739 Zwiebeln ......... 5.345 18.322 3128 13.941 Tomaten ......... 521 5.125 410 4.921 Kartoffeln ......... 17.604 105.266 6153 39.629 Insgesamt. . . 170.496 72.230 Gegenüber den Klagen der Landwirtschaft über die ungünstigen Gemüsepreise ist darauf hinzuweisen, daß sich die städtischen Gemüsepreise auf einem relativ hohen Niveau bewegen. E% Gewinnspannen machen offenbar einen wesentlichen Anteil des Preises aus. Die Umsätze der gemischten Wirtschaft. Nach H. Frumkin hat der Gesamtwert der landwirtschaftlichen Produktion nach Schätzungen der Tnuvah bei Abzug der Zitrusfrüchte dieses Jahr 820.000 £P betragen, davon Milch und Milchprodukte 350.000 £P. Geflügel und Eier 120.000 £P, Gemüse 80.000 £P, Früchte und Honig 20.000 £P. Die Produkte der Milchwirtschaft und ein großer Teil des Gemüses wurde 5% unter dem Minimum mit einem Schaden von 30.000 bis 40.000 £P verkauft. Ihr Gesamtwert betrug 400.000 £P, also fast die Hälfte der Produktion. Der Milchverkauf könnte durch eine Preiserhöhung von 1 bis lJ/£ Müs pro Liter rentabel werden und der Butterabsatz durch Einführung zweier jüdischer Buttermonate, in denen inländische jüdische und ausländische Butter zum Ausgleich des Preisunterschiedes zum selben Preis verkauft würde, stark vergrößert werden, da nur 13% des Butterverbrquches auf jüdische Butter entfällt. Die Arbeitslage in den Siedlungen. Auf der Tagung des Landwirtschaftsrates der Histadruth, auf der 71 Siedlungen vertreten waren, wurde mitgeteilt, daß gegenwärtig 26.000 jüdische Arbeiter in Pflanzungskolonien leben. Von 40 bis 60% in 1935 sei der Anteil der jüdischen Arbeit in den Pflanzungskolonien auf 82% in 1936 gestiegen, jetzt aber wieder auf 61% gesunken. Die Hälfte der in jüdischem Besitz befindlichen Zitrusflache gehöre Mittelstandssiedlern mit 25 bis 50 Dunam Besitz, die 90% der Ausfuhrfrüchte liefern. Bei Übernahme der Bearbeitung von Pflanzungen durch Arbeitergenossenschaften für fremde Rechnung aber in eigener Regie, konnten durch Senkung der übrigen Unkosten große Ersparnisse gemacht werden. Die Lage von Kfar Hachoresch. Die Siedlung Kfar Hachoresch, der die Herde geraubt wurde, hat sich an die Jewish Agency um Hilfe gewendet. Die Siedlung hat 100 Erwachsene, 20 Kinder und 3 Greise und muß 17 Männer beim Wachdienst beschäftigen. Die Siedlung verfügt jetzt schon wieder über 250 Stück Kleinvieh. Dieses jähr wurden 800 Dunam für Getreide- und Futterbau gepachtet und 100 Dunam neue Wein- und Obstpflanzungen angelegt. Die Zitruspflanzungen. In »Boust'nai« Nr. 27 und 28 gibt Ben Jisrael eine Statistik über die Ausdehnung und Verteilung der Zitruspflanzungen, der wir folgende Ziffern entnehmen. Jüdische Pflanzungen 5696: Davon nach Von der Gesamt- Fläche 0r dem Krieg fläche auf KKL- Dunam '° gepflanzt: Boden: Dunam Dunam Judäa ....... 76.972 47,4 20.084 5.755 Scharon und Emek Chefer 59.488 36,7 53.891 10.034 Schomron...... 21.284 13.1 8.256 369 Galil........ 4.506 2.8 2.363 1.974 162.250 100,0 84.594 18.162

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