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Palästina · 1937-11-01 · Heft 11 (November 1937) · p. Seite 589

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Journal
Palästina
Volume
20 (1937)
Issue
Heft 11 (November 1937)
Article
Kritische Bilanz der hebräischen Literatur [Nachricht]
Date
1937-11-01
Page
Seite 589 (sequence 2)
Language
German
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wendet, die in Übersetzungen eine Konkurrenz sahen. Die Versuche, im Bialik-Institut, eine »Zentralstelle hebräischen Schrifttums« zu schaffen, sind praktisch mißlungen. Demgegenüber verweist U. Feldmann im »Dawar« auf eine, seiner Ansicht nach einzig in der Literatur dastehende Monographie über die Gurke, auf ein Buch über Geflügelzucht und eine kulturhistorische Abhandlung über Metalle, lauter sachliche Arbeiten. Diese Aufzählung bestätigt also durchaus die Darstellung im »Haarez«. FONDS UND INSTITUTIONEN. Keren Kajemeth» Bericht über die letzten Arbeiten. In den Jahren 1935/36 und 1936/37 wurden vom KKL 24.400 Dunam Boden gegen 32.100 Dunam in den beiden vorhergehenden Jahren erworben- 1936 gingen insgesamt 18.100 Dunam aus arabischen in jüdische Hände über, von denen 9400 Dunam durch den KKL erworben wurden. Der Bericht weist darauf hin, daß Privatkapital gegenwärtig an Bodeninvestitionen nicht interessiert sei. Die Hauptursache dafür liege in der Unsicherheit der politischen Zukunft Palästinas, die zweite Ursache in der Unsicherheit der Besitzverhältnisse, besonders wenn der Boden nicht sofort in Bebauung genommen wird. Der KKL ist aus diesen Gründen gegenwärtig der einzige Käufer auf dem Bodenmarkt. Die Einnahmen des KKL haben sich in den letzten Jahren wie folgt entwickelt: 5693 (1932/33)..... 218.344 £P 5695 (1934/35)..... 348.414 £P 5694 (1933/34)..... 283.429 £P 5696 (1935/36)..... 405.372 £P Die Einnahmen erreichten im Jahre 1935/36 ihren Höhepunkt; die Einnahmesteigerung setzte sich im Jahre 1936/37 fort. Im abgelaufenen Jahr 5697 erreichten die Einnahmen die Rekordhöhe von 380.000 £P Netto, indes bisher die Einnahmen Brutto (ohne Abzug der Spesen der Sammlungen) mitgeteilt wurden. Die Zunahme gegen 5696 beträgt in Berücksichtigung dieses Um- Standes zirka 15%. Ende 1936 waren 45.000 Personen auf Nationalfondsboden angesiedelt, davon 31.600 auf dem Lande und 13.400 in der Stadt. Die Verhandlungen mit der ICA und Emica, ihrer palästinensischen Vertretung über die Huleh-Konzession, wurden zum Abschluß gebracht. Nach diesem Abkommen wird der KKL gemeinsam mit der ICA die Konzession, die sich bisher in den Händen der Palestine Land Development Company befand, erwerben. Zur Entwicklung dieser Konzession wird ein Kapital von über 2 Millionen £P erforderlich sein. Ein Viertel dieser Summe ist zum Erwerb der Konzession notwendig, der übrige Teil deckt die Kosten der Drainage und anderer Meliorationsarbeiten gemäß den Bestimmungen der Konzession. Die Arbeiten, die gemeinsam mit der ICA durchgeführt werden, sind mit einer Anleihe des Nationalfonds an die ICA in der Höhe von 350.000 £P zu mäßigem Zinssatz für eine Laufzeit von 14 Jahren verbunden. Der KKL wird im Zusammenhang mit dieser Anleihe Schuldverschreibungen in der Höhe von 250.000 £P zur Erleichterung der Bodenkauffinanzierung herausgegeben. In der städtischen Siedlungszone der Ebene Zebuion wurde eine lebhafte Bautätigkeit entfaltet. Es wurden bisher 1370 Häuser gebaut, einschließlich 860 Häuser in Kirjath Chaim für 3600 Personen, 280 Häuser in Kirjath Motzkin für 1300 Personen, 180 Häuser in Kirjath Bialik für 800 Personen und 50 Häuser in Kirjath Schmuel und anderen Vierteln für 200 Personen. In der Industriezone wurden 35 Fabriken errichtet.

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