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Palästina · 1937-11-01 · Heft 11 (November 1937) · p. Seite 588

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Journal
Palästina
Volume
20 (1937)
Issue
Heft 11 (November 1937)
Article
Die Leistungen der Schikun [Nachricht]
Date
1937-11-01
Page
Seite 588 (sequence 2)
Language
German
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Mikwe-Jisrael (in Pacht), und hier waren die Bedingungen schlecht. — Bei all dem hat der »Schikun« neben seiner Bedeutung für die Wohnverhältnisse noch eine große Bedeutung für den Arbeitsmarkt. In den letzten beiden Jahren hat er in Tel Aviv 303.000 £ investiert (517.000 Arbeitstage), in Haifa 92.500 £ (176.000 Arbeitstage), in Jerusalem 16.000 £ (25.000 Arbeitstage). Im ganzen wurden 718.000 £ investiert und dadurch 1300 Arbeiter zwei Jahre beschäftigt. (Siehe dazu den Artikel über Siedlungsbau in Nr. 8/9 dieser Zeitschrift, Seite 404 bis 422.) HANDEL UND KONSUM* Lebenskostenindex: Jänner 1922 .......... 100% Durchschnitt 1922........ 82,2% (88,3%)1 Durchschnitt 1936 ........ 65,4% Jänner 1937 .......... 61,4% Juli 1937 ........... 57,7% August 1937 .......... 58,5% September 1937 ......... 58,4% Oktober 1937 .......... 58,2% 1 88,3% nach der revidierten Indexzahl. Engrospreise. Juli 1937 (Basis: Juli 1936 100). Indexzahl I. Fleisch und Zerealien..........98,0 II. Früchte und andere Nahrungsmittel.....101,8 III. Heizmaterial und Verschiedenes.......112,0 Allgemeine Indexzahl . . . 103,8 August 1937 (Basis: August 1936 100). Indexzahl I. Fleisch und Zerealien..........97,5 IL Früchte und andere Nahrungsmittel.....96,0 III. Heizmaterial und Verschiedenes.......112,2 Allgemeine Indexzahl . . .101,4 Der Fleischverbrauch in Tel Aviv* Nach dem Jahresbericht der Gemeinde Tel Aviv—Jaffa ist der Fleischverbrauch von 1,089.867 Roti in 1935/36 auf 1,009.930 Rotl in 1936/37, um 7,4% gefallen (ein Rotl ist gleich 2,88 kg). Geschlachtet wurden 18.006 (18.862 in 1935/36) Stück Rindvieh und 1,746.634 (634 in 1935/36) Schafe. Die Bevölkerung ging also zum Teil zum billigeren Schaffleisch über. Die Schlachtgebühren betrugen 18.935 £P. KULTURELLES LEBEN. Kritische Bilanz der hebräischen Literatur. B. Krupnik bespricht im »Haarez« die Lage der hebräischen Literatur und hebt hervor, daß wohl auf wissenschaftlichem Gebiete im ausschließlich jüdischen Bereich im letzten Jahre viel Beachtenswertes geschrieben wurde, die schöne Literatur jedoch keine Bereicherung erfahren habe. So sind die Leser zur Befriedigung ihrer allgemeinen Interessen auf fremdsprachige (europäische) Literatur angewiesen, da die Übersetzungen aus diesen Sprachen immer seltener werden. Gegen Übersetzungen, die auf jeden Fall den Gesichtskreis der hebräischen Literatur erweitert hätten, haben sich kurzsichtige hebräische Schriftsteller ge-

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