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Palästina · 1937-10-01 · Heft 10 (Oktober 1937) · p. Seite 528

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
20 (1937)
Issue
Heft 10 (Oktober 1937)
Article
Ein neues Schulschiff [Nachricht]
Date
1937-10-01
Page
Seite 528 (sequence 1)
Language
German
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Ein neues Schulschiff» Der Verband Sebulun hat einer Gruppe Marineschüler ein modern ausgestattetes 15 m langes Segelschulschiff übergeben. Personenverkehr im Hafen von Tel Aviv, Der Fonds für Meeresarbeiten hat in Erfüllung der Forderungen der Regierung, die für die Aufnahme des Personenverkehrs notwendigen Bauten auf eigene Kosten auszuführen, beschlossen, dafür 3000 £P auszugeben. Im Zuge der Vorbereitungen für die Zitrusverschiffungen wurden im Hafen neue Lagerhäuser errichtet, der Leichterhafen vergrößert, neue Leichter angeschafft und in den letzten Wochen 250 Arbeiter neu eingestellt. Zahl der Telephonapparate. Nach einer amtlichen Statistik gab es in Palästina Ende Juni 14.000 Telephonapparate, davon 4259 in Tel Aviv. AUSSENHANDEL. Der Handel mit Österreich. Nach Mitteilungen der österreichisch-palästinensischen Wirtschafts- und Handelskammer wurden im ersten Halbjahr aus Palästina nach Österreich Waren für 548.000 S eingeführt (hiervon Nahrungsmittel und Getränke für 298.000 S, Rohstoffe und halbfertige Waren für 224.000 S, fertige Waren für 24.000 S), während die Ausfuhr nach Palästina im selben Zeitraum 2,020.000 S betragen hat (hiervon Nahrungsmittel und Getränke für 51.000 S, Rohstoffe und halbfertige Waren für 121.000 S, fertige Waren für 1,848.000 S). Im ersten Halbjahr 1936 betrug die Einfuhr aus Palästina 312.000 S und die Ausfuhr nach Palästina 2,443.000 S. Während also die Ausfuhr aus Palästina — infolge einer größeren Aufnahme von Zitrusfrüchten eine Steigerung aufweist, hat die Ausfuhr nach Palästina das schon im Vorjahr verringerte Volumen nicht erreichen können. Syrien» Keine Zollunion Syriens mit dem Libanon. Nach längeren Verhandlungen konnte Syrien über einen gemeinsamen Zolltarif mit dem Libanon zu keiner Einigung kommen, so daß im Verlaufe eines Jahres beide Staaten unabhängige Zollverwaltungen mit getrennten Tarifen einrichten werden. Syrische Handelskreise erwägen die Möglichkeit, im Hafen von Haifa eine Freihafenzone zu erhalten, um vom Libanon unabhängig zu werden. (Bekanntlich gehören die Häfen Beirut und Tripoli zum Staate Libanon. Haifa ist mit Damaskus durch eine Eisenbahnlinie verbunden.) LANDWIRTSCHAFT UND KOLONISATION. Bodenkäufe des Jischuw. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres haben Juden 16.225 Dunam erworben (gegen 15.254 in der gleichen Zeit des Vorjahres). Die gesamten Bodentransaktionen hatten ein Gebiet von 51.575 Dunam zu einem Schätzwert von 2,883.000 £P zum Gegenstande. Juden kauften 42.025 und verkauften 25.S00 Dunam. Bodenkauf bei Haifa« Auf dem Karmel wurden von Juden 3850 Dunam erworben. Die Ernte 1937* Den letzten Nachrichten zufolge, war die Ernte 5697 viel besser, als in den vorigen Jahren, ausgenommen den Norddistrikt, Samaria und den Jerusalem- Distrikt. Die Erträge von Durrah, Oliven, Tabak und Gemüse sind sehr reichlich. Die Zitrusernte wird nicht höher geschätzt als 10 Millionen Kisten. Der Negew, In »Palestine and Middle East« schreibt M. Avi-Jonah über die ökonomische Vergangenheit des Negew. Die Städte lebten alle vom Handel und den Garnisonen. Was die Kultivierung betrifft, so waren die Ebenen von Gaza und Ber Scheba mit Getreide bebaut. Es ist anzunehmen, daß in den anderen Gegenden die Bewohner sich auf Gemüse-, Obst- und Weinbau konzentrierten, auf Flächen, die

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