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Palästina · 1937-08-01 · Heft 8-9 (August 1937) · p. Seite 471

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
20 (1937)
Issue
Heft 8-9 (August 1937)
Article
Die Fischerei-Rechte im Hulehgebiet [Nachricht]
Date
1937-08-01
Page
Seite 471 (sequence 1)
Language
German
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Die Fischerei-Rechte im Hulehgebiet* Der PLDC wurde laut Verkündigung im Amtsblatt das ausschließliche Recht auf Fischfang im Hulehgebiet verliehen. Die Wirtschaft des Chewer Hakwuzoth* Nach Untersuchungen, die Meir Mendel aus Kfar Hachoresch für die Jewish Agency angestellt hat, verfügte der Chewer Hakwuzoth in 13 Siedlungspunkten (davon 7 alte Siedlungen und 9 neue kollektive), in denen 2751 Personen leben, über 26.582 Dunam Boden, von denen etwa 20.000 dem Getreidebau dienen. Das in diesen Siedlungen investierte Kapital betrug Ende 1936 255.251 £P, wovon 140.000 von den Kolonisationsinstituten stammen. Das eigene Kapital der Siedlungen betrug 15% aller Investitionen, das sind 31.278 £P. Die Schwierigkeiten des Durchdringens jüdischer Arbeit in den privaten Kolonien und Moschawoth haben seit dem Jahre 1936 insofern abgenommen, als die dort arbeitenden Gruppen jetzt die Möglichkeit haben, Überschüsse anzusammeln, die als Eigenkapital für die spätere Ansiedlung verwendet werden können. Ausdehnung des Tabakanbaues. In den letzten 5 Jahren nahm der Tabakanbau wie folgt zu: Anbaufläche in Dunam Ernte in Tonnen 1932 ....... 12.368 574,4 1933 ....... 9.778 420,5 1934 ....... 19.948 1011,2 1935 ....... 22.294 999,8 1936 ....... 30.117 Die Zahl der Tabakpflanzer erhöhte sich von 2157 in 1935 auf 2473 im Jahre 1936, die der Zigarettenfabriken von 10 auf 12. Die Schule in Mikweh Jisrael. Einem Berichte der Ackerbauschule der PICA ist zu entnehmen, daß diese Anstalt über 2600 Dunam Boden verfügt, davon (in Dunam) Zitrus 350, Getreide 340, Wein 254, Versuchsfelder 194, Gemüse 134, Wald 118, der Rest ist auf verschiedene andere Zweige aufgeteilt. Die Schule hat bisher 1337 Schüler ausgebildet, davon 827 nach dem Kriege, von den letzteren 80% in der Landwirtschaft Palästinas tätig sind. Gegenwärtig zählt sie 260 Internatszöglinge. Der Studiengang dauert 4 Jahre. Siedlung« Der Umfang der jüdischen Siedlung* Nach einem Bericht der Jewish Agency an den Völkerbund besitzen die Juden im ganzen 1,237.000 Dunam, davon 558.000 in der Küstenebene, 264.000 in der Ebene von Jesreel und im Jordantal, 374.000 im Bergland, rund 41.000 im Ber-Scheba-Bezirk. Die jüdische landwirtschaftliche Bevölkerung zählt 98.000, von denen 54.000 unmittelbar von der Landwirtschaft leben. In landwirtschaftlichen Kollektivsiedlungen leben 9000, der Rest findet in 8974 Farmen Lebensunterhalt. Etwa 33% der jüdischen Farmen sind 10 bis 19 Dunam groß. 21% sind kleiner als 10 Dunam, 17% zwischen 20 und 50 Dunam und 20% sind größer als 50 Dunam. Auf diesen Besitzungen sind 17.400 Stück Vieh, 8000 Stück Schafe und 4000 Pferde und 400.000 Stück Geflügel. Neue Siedlungspunkte* Die Ansiedlungstätigkeit der Jewish Agency ist in den letzten Wochen besonders intensiv gewesen. In der Südostecke des Emek Beth Schean, 20 km von Nir David (Tel Amal), haben 50 Mitglieder des Kibbuz Rodges, der heute 250 Mitglieder zählt und die religiöse Jugend aus Deutschland repräsentiert, Boden in der Nähe des Jordan besetzt, der kurz vorher vom Keren Kajemeth erworben worden wrar. Die Siedlung trägt den Namen Tirath Zwi, in Erinnerung an Rabbi Zwi Hirsch Kalischer.

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