Mannheim
Compact Memory

Palästina · 1937-08-01 · Heft 8-9 (August 1937) · p. Seite 460

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
20 (1937)
Issue
Heft 8-9 (August 1937)
Article
Regierungszuschüsse an die Jewish Agency [Nachricht]
Date
1937-08-01
Page
Seite 460 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
correspondence
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2379786-2379953-2379962--25772-2412310
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Erziehung: 1. Zuschuß an die Schulen des Waad Leumi........... 42.000 £P 2. Zuschuß zum Bau neuer Schulen.............. 6.618 £P 3. Zuschuß zum Bau einer Handelsschule der Misrachi....... 2.000 £P 50.618 £P Gesundheit: Beiträge zum Gesundheitsdienst. 1. Tuberkulosespital Safed '................. 1.700 £P 2. Schulhygiene .................... 1.765 £P 3. Säuglingsfürsorge ................... 1.038 £P 4. Spital Tel Aviv (regelmäßig)............... 5.841 £P 5. Zuschuß an die hebräische Universität für Malariaforschung .... 163 £P 10.507 £P Land- und Forstwirtschaft: 1. Versuchsstation für Zitruswirtschaft der Jewish Agency...... 3.000 £P 2. Versuchsstation für Obstzucht Kirjath Anavim......... 300 £P 3. Jewish Agency für Versuche für Intensivwirtschaft........ 300 £P 4. Jewish Agency für Forschung............... 2.950 £P 5. Hebräische Universität für Untersuchungen über Feldmäuse .... 200 £P 6. Hebräische Universität für Spirochalosisforschung........ 180 £P 6.930 £P Insgesamt wurden 68.055 £P Zuschüsse an die öffentlichen Dienste der Jewish Agency gegeben. Anteil der Juden an den Einnahmen der Regierung. Im Berichte der Jewish Agency an den 20. Zionistenkongreß wird dieser mit 63% berechnet (3,788.500 £P vor 6,021.061 £P) gegenüber 43% im Jahre 1930. Neuer Verwaltungsbezirk. Akko, Nazareth, Safed, Tiberias und Beisan wurden zu einem neuen Verwaltungsbezirke mit Nazareth als Sitz der Behörde zusammengefaßt. Die Leitung des Distriktes übernimmt Mr. Andrews. Der bisherige Norddistrikt bildet einen Kreis, der aus den Bezirken Haifa, Dschenin. Nablus und Tulkarm besteht. Die Leitung des Kreises behält der bisherige Distriktskommissär Mr. Keith Roach. Die Gerichtsbezirke. Von jüdischer Seite werden trotz der Verbesserungen der Gerichtsverwaltung durch den neuesten obersten Richter H. H. Trusted dringende Forderungen nach der Reform der Gerichtsverwaltung erhoben. Die Gerichte der ersten Instanz für das Emek Jesreel befinden sich in Nazareth und Beth Schean und sind ausschließlich von arabischen Richtern besetzt, so daß die Anwendung der hebräischen Sprache praktisch unmöglich ist. Daher wird die Errichtung eines Gerichtes in Afuleh gefordert. Tiberias und Safed, Städte mit starker jüdischer Bevölkerung, die bisher dem Gerichtsbezirk von Haifa unterstanden, wo wenigstens ein jüdischer Richter amtierte, wurden dem Gerichte von Schchem (Nablus) unterstellt. Das Gericht wird seine Sitzungen auch regelmäßig in Safed als umherziehendes Gericht (in circuit) abhalten. Bei diesem Gerichte ist ebenfalls kein jüdischer Richter tätig. Hier werden Verzögerungen im Verfahren befürchtet, so daß die Errichtung eines eigenen Gerichtes für die beiden Städte gefordert wird. Das gleiche gilt von Tel Aviv, wo das Bezirksgericht Jaffa regelmäßig Sitzungenabhält. Tel Aviv ist viermal so groß wie Jaffa, fordert ein eigenes Bezirksgericht mit einem eigenen Gebäude, denn heute werden die Sitzungen in einer gemieteten Wohnung abgehalten. Für Jerusalem, das

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.