Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 20 (1937)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1937)
- Article
- The Palestine Land Development Company Ltd.
- Date
- 1937-07-01
- Page
- Seite 363 (sequence 4)
- Language
- German
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mit der Huleh-Konzession verknüpft sind, sowie 50.000 £ für die Deckung in Wechseln vorhanden ist, so betragen die eigentlichen Schulden der Gesellschaft zirka -40.000 £, das heißt 10% des Eigenkapitals. In den Jahren 1923 bis 1925 betrugen die Schulden der Gesellschaft fünf- bis achtmal soviel wie das Eigenkapital. So betrugen am 31. Dezember 1934 Aktienkapital und Reserven 112.000 £P und die Verbindlichkeiten 507.000 £P. Seither haben sich das Aktienkapital dreidreiviertelmal vergrößert und die Schulden um das Zwölffache verkleinert. Dividende. Die Generalversammlung beschloß, 3V3% Dividende auf die Vorzugsaktien und 5% auf die Gründer- und Stammaktien zu verteilen. Der Nettogewinn für 1936 betrug 26.763 £P. Käufe 1936. Diese waren durch die Unruhen so behindert, daß nur 12.433 Dunam gekauft werden konnten, so wenig, wie noch in keinem Jahre. Ameliorationen. Solche wurden 1936 in Jokneam Mizpah—Ilith (bei Hadar Hakarmel), Givath Ellijahu (bei Talpioth) durchgeführt. Karte. Über die von der PLA herausgegebene Karte im Maßstab 1 : 250.000 haben wir bereits in »Palästina« Nr. 6, Seite 33 berichtet. Privater Bodenkauf. Der Direktor der PLDC, Dr. Jacob Thon, machte in der Generalversammlung darauf aufmerksam, daß Interessenten für Bodenkauf sich noch immer privater Vermittler bedienen, von denen sie ausgebeutet werden, anstatt sich an die zentralen Institutionen zu wenden. Die PLDC verfüge stets über Bodenreserven in allen Teilen des Landes. Die PLDC hat sich aus kleinen Anfängen nach vielen Schwierigkeiten und krisenhaften Zeiten zu einem erstklassigen und glänzend fundierten Unternehmen öffentlichen Interesses entwickelt. Hoffentlich werden die politischen und rechtlichen Verhältnisse im Lande ihr Gelegenheit geben, ihre starke Position zu weiteren großen Bodenkäufen zu nutzen. Rundschau Jewish Agency* Von Spectator. Durch das Erscheinen des Berichtes der Königlichen Kommission für Palästina und der ihn begleitenden Regierungserklärung am 8. Juli ist für Palästina und für die Jewish Agency eine ganz neue Situation geschaffen. Die Fülle der aufgeworfenen Fragen ist im Augenblick, während diese Zeilen geschrieben werden, wenige Stunden nach dem Bekanntwerden des Berichtes, noch gar nicht zu übersehen. Nur zwei Punkte sollen hier als die wichtigsten hervorgehoben werden. Durch die von der Königlichen Kommission vorgeschlagene und von der englischen Regierung demgemäß beschlossene Beendigung des Mandates würde auch die Jewish Agency als solche zu bestehen aufhören. Denn ihre Existenz beruht auf Artikel IV des gegenwärtigen Palästina-Mandates. Zugleich aber würde die bisherige Jewish Agency einen ganz neuen Status — freilich nur für eine Übergangszeit — erhalten, denn in den Vorschlägen ist vorgesehen, daß England mit der Zionistischen Organisation als Vertreterin des jüdischen Volkes einen Vertrag bezüglich der Gestaltung der Beziehungen zwischen England und dem künftigen Judenstaat abschließt. In diesem Absatz ist ausdrücklich von der Zionistischen Organisation und nicht von der Jewish Agency die Rede; es ist schwer festzustellen,