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Palästina · 1937-07-01 · Heft 7 (Juli 1937) · p. None

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
20 (1937)
Issue
Heft 7 (Juli 1937)
Date
1937-07-01
Page
None (sequence 3)
Language
German
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PALÄ STINA ZEITSCHRIFT FÜR DEN AUFBAU PALÄSTINAS XX. Jahrg. Juli 1937 Nr. 7 Die Vorschläge der Königlichen Kommission Vorbemerkung der Redaktion* Da der Bericht der Königlichen Kommission am 8. Juli — drei Tage nach Redaktionsschluß — veröffentlicht wurde, ist es der Redaktion nicht möglich, die amtlichen ausführlichen Auszüge des 404 Seiten starken Berichtes abzuwarten. Daher veröffentlichen wir zunächst eine kurze Übersicht über den Inhalt des Berichtes mit dessen authentischer Landkarte sowie die Erklärungen der britischen Regierung und der Exekutive der Jewish Agency im Wortlaut. Eine ausführlichere politische Stellungnahme behalten wir uns vor. (Siehe auch die Rundschau: »Jewish Agency«.) Einleitend muß festgestellt werden, daß der Bericht seiner juristischen Natur nach bloß Vorschläge enthält und diese in allen ihren Einzelheiten nicht das letzte Wort bedeuten, was ja auch die Regierungserklärung einleitend erwähnt. Nichtsdestoweniger sind die Vorschläge der Kommission auch deshalb von besonderem Gewicht, weil sie einstimmig gefaßt wurden. Die Regierung hat alles Interesse und wird wohl nichts unversucht lassen, um alle beteiligten Faktoren zu einer schleunigen Zustimmung zu bewegen, wobei es jedoch ohne bedeutende Änderungen nicht abgehen dürfte. Diese beteiligten Faktoren sind das englische Parlament, die Vereinigten Staaten, die Mitglieder des Völkerbundes, die Permanente Mandatskommission, die Jewish Agency, die Zionistische Organisation, die arabischen Staaten und die Araber des Mandatsgebietes. Die Permanente Mandatskommission, die am 30. Juli zusammentritt, hat allerdings nur beratende Stimme. Sie ist zudem für Fragen der Änderung der Mandate nicht kompetent. Die Entscheidung für den Völkerbund trifft der Rat, der am 30. September tagen soll. Italien, das ein wesentliches Interesse an der politischen Seite der Frage besitzt, hat sich seit dem Konflikt in der abessinischen Frage nicht an den Beratungen des Völkerbundes beteiligt, ist aber auch nicht ausgetreten. Die USA. haben mit England am 3. Dezember 1924 einen Vertrag geschlossen, nach welchem ohne Zustimmung der Vereinigten Staaten das Palästina-Mandat nicht abgeändert werden kann. Die offizielle Stellungnahme des Staatsdepartements der USA. soll in den nächsten Tagen verlautbart werden. Der Bericht der Peel-Kommission wurde am 22. Juni unterzeichnet und sofort dem König unterbreitet. Für seine Erörterung im Unterhaus wird nächste Woche ein be-

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