Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 20 (1937)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1937)
- Article
- Die landwirtschaftliche Tätigkeit des "Kibbuz Meuchad" [Nachricht]
- Date
- 1937-06-01
- Page
- Seite 323 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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(9,5%) und Wald (18,2%). Der Rest der Gesamtfläche wird für Baumschulen benutzt oder ist zur Zeit unbestellt. Der Viehbestand der Siedlungen des Kibbuz Meuchad zählt 268 Stück Arbeitsvieh und 1882 Stück Milchvieh, darunter 982 Kühe. Der Hühnerbestand zählt 2838 Stück. Der Milchviehbestand wuchs gegen 1935 im Jahre 1936 um 31%, der Hühnerbestand um 26%. Der Milchertrag der Siedlungen betrug 3,5 Millionen Liter bei einem Durchschnittsertrag von 3500 bis 4300 pro Kuh, der Eierertrag erreichte fast 300.000 Stück. STÄDTE. Tel Aviv* Der Hafen ein Jahr alt» Im Monat Mai legte der Dampfer der Prince Line, »Sicilian Prince«, als erstes englisches Schiff an der Reede von Tel Aviv an. Diese wird von nun an regelmäßig von englischen Schiffen angelaufen werden, die für Tel Aviv bestimmte Waren löschen wollen. Die an Stelle des Lloyd Triestino getretene italienische Schiffahrtsgesellschaft Adriatica und die Deutsche Levante Linie haben sich wegen der wachsenden Bedeutung des Hafens von Tel Aviv veranlaßt gesehen, von nun an ihre Dampfer einmal monatlich dort anlaufen zu lassen. Im ersten Jahre seines Bestehens sind im Tel-Aviver Hafen 249 Schiffe mit einer Gesamttonnage von 246.216 Tonnen vor Anker gegangen, die an 208 Arbeitstagen 68.197 Tonnen ein- und ausgeladen haben. Die Fläche des Hafens umfaßt 80.000 m2. In seiner ersten Arbeitsperiode waren durchschnittlich 400 Arbeiter im Tag beschäftigt. Demnächst werden Erweiterungsarbeiten, die 150.000 £P kosten, in Angriff genommen. Das Budget« Der Vorschlag der Finanzkommission, der 550.123 £P Einnahmen, einschließlich der Regierungssubvention und 325.226 £P Ausgaben vorsieht, wurde angenommen. Das Grünblatt-Projekt. Das sogenannte Grünblatt-Projekt, das die Erschließung von 250 Dunam Neuland an der Küste von Tel Aviv und den Ausbau des Strandes vorsieht, ist vom Hochkommissär offiziell genehmigt worden. Wie bekannt, wurden gegen die Ausführung dieses Projektes heftige Einwände erhoben. Es wird geltend gemacht, daß durch die Verbauung des vorzurückenden Strandes die Erholungsmöglichkeiten (Luftreservoir, Sportplätze, Badegelegenheit) für die Bewohner äußerst eingeengt wird. Verbindung mit dem Flugplatz* Der Hochkommissär erteilte ferner die Erlaubnis zum Bau einer Straße, die vom neuen Flugplatz in Lydda nach Tel Aviv führen wird. Haifa* Freiwillige Feuerwehr« In Haifa wurde durch private Initiative eine Freiwillige Feuerwehr gegründet, die mit modernsten Geräten ausgerüstet ist. Die Feuerwehr hat auch den Dienst für einige Siedlungen übernommen. Hadar-Hacarmel. Der Jahresbericht des Waad Hadar-Hacarmel (des selbständigen jüdischen Stadtteils von Haifa) für 5696 (Oktober 1935 bis September 1936) gibt in seiner Darstellung der Baubewegung von Hadar-Hacarmel ein Spiegelbild der wirtschaftlichen Entwicklung im Lände.