Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 20 (1937)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1937)
- Article
- Die neuen Kolonien [Nachricht]
- Date
- 1937-06-01
- Page
- Seite 322 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2379786-2379953-2379960--25371-2411662- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Kfar Schmaryahu» Am 20. Mai fand die Einweihung dieses nach Schmaryahu Levin benannten Siedlung statt. Der Hochkommissär pflanzte den ersten Baum des Schmaryahu Levin-Parkes, für den er 1000 £P anläßlich der Krönung gespendet hatte. Kfar Schmaryahu ist eine genossenschaftliche Mittelstandssiedlung deutscher Juden. Die landwirtschaftliche Tätigkeit des »Kibbuz Meuchad«* Der Kibbuz Meuchad ist der stärkste Verband von Kollektivsiedlungen der jüdischen Arbeiter in Palästina. Von den anderen Verbänden, mit denen er das Prinzip gemeinschaftlicher Produktions- und Konsumgestaltung gemeinsam hat, unterscheidet er sich durch, die Tendenz zu großen Siedlungskooperativen (von mehreren hundert Mitgliedern) und durch die Ablehnung einengender Ausleseprinzipien bei der Aufnahme von Mitgliedern in bezug auf Herkunft aus bestimmten Bünden oder weltanschaulichen Richtungen. Der Kibbuz Meuchad umfaßt heute 19 landwirtschaftliche Siedlungen, darunter die größten Gemeinschaftssiedlungen des Landes Tel Josef, Ain Harod, Jagur, Giwath Brenner. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche dieser Siedlungen umfaßt fast 59.000 Dunam. Über 40.000 Dunam (69,2% der Fläche) sind mit Getreide bestellt. Hauptsächlich Weizen, daneben Gerste, Durra und anderes — 3000 Dunam (5,1%) tragen Grünfutter (Luzerne, Klee), 1000 Dunam (1,8%) sind Gemüsekulturen, davon ein Viertel Tomaten, sonst Blumenkohl (155 Dunam), Kartoffeln (137 Dunam), Gurken (132 Dunam) und andere Gemüse. Die Pflanzungen umfassen mit 5000 Dunam 8,8% der Fläche und bestehen hauptsächlich aus Zitrusanlagen (35,8%), Weinbergen (31,6%), Obstbäumen