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Palästina · 1937-05-01 · Heft 5 (Mai 1937) · p. Seite 278

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
20 (1937)
Issue
Heft 5 (Mai 1937)
Article
[Rezension] / m.
Date
1937-05-01
Page
Seite 278 (sequence 2)
Language
German
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gesprochen wird, berücksichtigt. In einem Nachtrag hat er fast tausend Neubildungen zusammengestellt. Ferner gibt er darin einiges aus der Grammatik, ein Abkürzungsverzeichnis und einen Hinweis auf die gebräuchlichsten Fehler. «• Das neue Wörterbuch ist eine sehr begrüßenswerte Erscheinung, war doch der Mangel eines für den 'heutigen Gebrauch tauglichen Taschenwörterbuches jedem hebräisch Lesenden empfindlich fühlbar. Die wissenschaftliche und pädagogische Erfahrung des Autors ermöglichte es ihex, den Anforderungen, die an ein solches Werk zu stellen sind, vollauf zu entsprechen, trotzdem der Raum äußerst beschränkt war. m. Noah Pandre. Von Salman Schneur, Brandussche Verlagsbuchhandlung, 1937, 260 Seiten. — Ein reizendes Buch aus dem jüdischen Städtl — aber der Held ist kein verkümmerter Judenjunge, kein braver Talmudschüler, sondern ein gutmütiger Riese, voll Kraft, Jugend, Übermut, einer, der tolle Streiche begeht, aber kein Unrecht mitansehen kann, ohne mit seinen schweren Fäusten dazwischen zu fahren; dabei sanft und fromm, wenn er vor dem verehrten Rabbi steht oder um das geliebte Mädchen wirbt. Er gerät unschuldig ins Gefängnis, das Buch schweigt über seine Zukunft — aber niemand, der es liest, kann daran zweifeln, daß Noah Pandre glücklich werden muß. Der Fahnenreiter von Prag« Von E m a n u e 1 W o r 1 i k, Brandussche Verlagsbuchhandlung, Berlin 1937, 195 Seiten. — Auf dem Hintergrund des Prager jüdischen Zunftlebens in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts schildert der Verfasser die schlichte und rührende Lebensgeschichte seines Großvaters, eines armen Fleischergesellen. Heimwärts. Von Niels Hoyer (Ernst Harthern), Verlag Franz Leo & Comp., Wien 1936, 344 Seiten. — Der bekannte Schriftsteller, ein Jude, hat 1934 eine kurze Reise nach Palästina unternommen. Er berichtet in seinem Buche hauptsächlich über seine Begegnungen mit einzelnen Menschen und ihre eigenartigen Schicksale. Das Buch ist mit Wärme geschrieben und läßt einige Einblicke in das Leben der Juden im Lande zu. Der Verfasser, der vor den Unruhen Palästina besucht hatte, geht auf die politischen und ökonomischen Fragen, die seine Gesprächspartner streifen, nicht ein und hat auch keine kritische Einstellung zu den Problemen. Das Buch ist daher ein rein literarisches; als solches ist es in Beobachtung und Schilderung sehr ansprechend. m. a. Schluß des redaktionellen Teiles. Wir bitten dringendste alle Zuschriften, die die Administration betreffen, an diese und nicht an die Redaktion zu senden. Herausgeber und verantwortl. Redakteur: Adolf Böhm, Wien XVI., Wilhelminenstraße 28. — Eigentum: Herzl'Klub, Wien I., Elisabethstraße 1. — Verlag u. Administration: FibaVerlag, Wien VI., Gumpendorfer' straße 10. — Druck: C. Schneid, Wien VIII., Lerchenfelderstraße 146, Telephone B'43-0-35 u. B'43-0-36.

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