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Palästina · 1937-05-01 · Heft 5 (Mai 1937) · p. Seite 265

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
20 (1937)
Issue
Heft 5 (Mai 1937)
Article
Die Verschiffung der Zitrusfrüchte [Nachricht]
Date
1937-05-01
Page
Seite 265 (sequence 2)
Language
German
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Nach dieser Schätzung hat England rund 70% der gesamten Verschiffungen aufgenommen. Die PICA-Böden in Galiläa. Auf der Tagung des Aktionskomitees wurde mitgeteilt, daß in Galiläa 82.000 Dunam unbearbeiteter Boden der PICA liege. Die geraubte Herde von Mizpah. Die Regierung hat der Siedlung Mizpah 300 £P für den Ankauf von Vieh zum Ersatz der vor einigen Wochen geraubten 98 Rassekühen bewilligt. Die Jewish Agency und die PICA haben ebenfalls Geld zu diesem Zwecke gespendet. Die Ernteaussichten.. Überraschenderweise hat die Weizenernte trotz der ungünstigen Witterung keinen stärkeren Schaden genommen. Die Frühaussaat steht in allen Bezirken günstig und wird normale, bzw. günstige Erträge geben, während die späte Aussaat ein ungünstiges Resultat haben wird. Die Aussichten für die Gerstenernte sind besser als die für Weizen. Die Gerstenernte wird, wenn keine frühen Hamsine eintreten, etwas unternormal ausfallen. Die Hülsenfruchternte hat sich seit Ende Februar gut entwickelt, im Süden ist die Linsenernte die beste seit Jahren. Bohnen und Wicken werden eine reichliche Ernte ergeben. Die frühe Aussaat der Winterkartoffel litt unter Kälte und Feuchtigkeit, die späte Aussaat verspricht ausgezeichnete Resultate. Die Tomatenernte ergibt schlechte Erträge. Auf dem Markte erscheint Gemüse in ausreichender Menge und guter Qualität. Die Heuernte entwickelt sich gut besonders im Bezirk von Gaza. Die Bewässerungsgesellscharten. Über diese schreibt Dr. Alex Bein in »Hamassad« Nr. 2 unter anderem folgendes: Das Arbeitsgebiet der Wassergesellschaft »Gilboa« ist der Ostteil des Emek Jesreel. Sie hat mit einem Kostenaufwand von zirka 10.000 £ in den Siedlungen En Charod, Tel Josseph, Geva, Beth Alpha und Chefzi-ba den Bewässerungsplan ausgeführt, den die Jewish Agency schon vor Jahren hatte ausarbeiten lassen, aber bis dahin aus Mangel an Mitteln nicht hatte verwirklichen können. Die Wassergesellschaft »Emek«, deren Arbeitsbereich der mittlere und westliche Teil des Emek Jesreel ist (Afule und Kischonblock) hat bisher über 18.000 £ in Wasseranlagen für die Siedlungen Mischmar Haemek, Ginegar, Kfar Jehoschua, S'de Jaakob, Tel Adaschim, Balfouria, Moschaw Merchavia, Nahalal und Ramat Jochanan investiert. Weitere 6500 £ sind für die vollständige Durchführung ihrer Pläne vorgesehen. Die vom Keren Hajessod gemeinsam mit der Abteilung der Jewish Agency für die Ansiedlung von Juden aus Deutschland gegründete Chewrath Hasspakat Majim (Kapital 10.000 £) hat durch Anleihen in Höhe von 4100 £P den Ausbau der Wasseranlagen in den Siedlungen Ramot Haschawim, Gan Hascharon und Meged ermöglicht, deren Siedler zum größten Teil mittelständische Einwanderer aus Deutschland sind. Mit der Verwirklichung eines besonders großzügigen Projektes (Projekt Blas) hat die Wassergesellschaft »Mekorot« begonnen, deren Kapital von 20.000 £ zu gleichen Teilen von KKL, KH, der Chewrath Hasspakat Majim und der Gesellschaft »Nir« eingelegt wurde. Sie hat in der Gegend von Kfar Chassidim und Ramat Jochanan (im Ostteil des Emek Sebulon) in mehreren Brunnen große Wassermengen erbohrt und leitet diese in den Kischonblock. Nach Durchführung des Projektes werden in dem Siedlungsgebiet der KH-Siedlungen S'de Jaakob, Nahalal, Kfar Jehoschua, Kfar Baruch, Ramat David, Gevat und Sarid zirka 8000 Dunam (800 ha 2000 acres) bisher unbewässerter Boden bewässerbar, das heißt mit intensiven Kulturen bebaubar sein. Dadurch werden in diesen Siedlungen mindestens 400 bis 500 Familien neu angesiedelt werden können. Außerdem wird dadurch die Verwendung der bisher unge-

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