Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 20 (1937)
- Issue
- Heft 3 (März 1937)
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1937-03-01
- Page
- Seite 165 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Zeitschriften* Bibliographisches Bulletin» (Herausgegeben vom Zionistischen Archiv ]Ar KH, KKL.) Nr. 1 (November-Dezember), Jerusalem. Internationale Rundschau der Arbeit, Nr. 2, Berlin—Genf. Karnenu, Nr. 2, Jerusalem. Mitteilungsblatt der Hitachduth Olej Germania, Februar I u. II, Tel Aviv. Nation und Staat, Nr. 5, Wien. Die Warte des Tempels, Nr. 2/3, Jerusalem. Palestine, Nr. 5, Letchworth. Palestine Review, Nr. 41—44, Jerusalem. Palestine and Middle East Economic Magazin, Nr. 2, Tel Aviv. Palestine Commercial Bulletin, Nr. 1, Haifa. Office of Statistics General Monthly Bulletin of Current Statistics, Nr. 1, Jerusalem. International Affairs, Nr. 1, London. Hadar, Nr. 1, Tel Aviv. Jedioth Jriath Tel Aviv, Nr. 7, Tel Aviv. Kooperazia, Nr. 4, London. Hassadeh, Nr. 5, Tel Aviv. Boust'nai, Nr. 41, Rechowoth. Kirjath Sefer, Bd. 13, Heft 4, Jerusalem. Hameschek Haschitufi, Jahrg. 1936, Tel Aviv. Oriente Moderno, Nr. 2, Roma. BESPRECHUNGEN. Palestine on the Eve. Von Ladisias Farago. Mit 63 Abbildungen und 2 Karten. Verlag Putnam, London, 286 Seiten. — Der Autor hat in der Zeit der Unruhen als Journalist zwei Monate im Lande zugebracht und Gelegenheit gehabt, mit den arabischen und den jüdischen Führern, sowie mit dem Emir zu konferieren. Der Bericht über seine Eindrücke bringt zwar dem informierten Leser nichts Neues, aber die Beobachtungs- und Darstellungsgabe des Autors machen die Lektüre des Werkes dennoch zu einer sehr interessanten. Farago hat fast alles richtig gesehen, seine Schilderungen sind plastisch und sein Urteil — wenn man von Kleinigkeiten absieht — ist treffsicher. Er äußert keine Meinung über die arabisch-jüdischen Streitpunkte, doch hat die jüdische Arbeit im Lande auf ihn einen großen Eindruck gemacht. Die Mangelhaftigkeit der Abwehrmaßnahmen der Regierung gegen die Aufständischen blieb ihm nicht verborgen. Die Nichtverhängung des Belagerungszustandes erklärt er damit, daß England keine Unannehmlichkeiten mit dem Völkerbund haben wollte. Doch ist dies sicher keine Sorge der Engländer gewesen. Daß im gegebenen Falle die Juden den Arabern militärisch überlegen sein würden, bestätigte ihm ein arabischer Politiker. Farago teilt auch mit, daß die Führer der Terroristen ihren Leuten versprochen hatten, daß sie als Beute Land und Frauen der Juden erhalten werden. — Was wir schon bei Anfang der Unruhen befürchtet hatten: daß die Auferlegung von Kollektivstrafen die Folge haben müsse, daß die Bewohner der betreffenden Dörfer diese verlassen und zu den Banden stoßen (siehe »Palästina«, Jahrgang 1936, Seite 349), wird durch eine Beobachtung von Farago bestätigt (Seite 125). Er berichtet unter anderem auch, daß zwischen dem Emir und seinem Sohn Tallal sehr schwere Differenzen wegen der Abneigung Abdullah, sich an dem Aufstand der Araber in Palästina zu beteiligen, entstanden waren (Seite 268). Tallal sei extremer Nationalist.