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Palästina · 1937-03-01 · Heft 3 (März 1937) · p. Seite 159

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
20 (1937)
Issue
Heft 3 (März 1937)
Article
Der Umsatz der Tnuva [Nachricht]
Date
1937-03-01
Page
Seite 159 (sequence 2)
Language
German
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Der Milchumsatz verteilt sich in folgender Weise auf die drei Distrikte (in Liter): -4 PJÖ 1935/36 1934/35 ±***J Haifa .... 9,074.000 51.3% 6,793.000 56.5% Tel Aviv . . . 6,640.000 37.6% 3,844.000 32.0% Jerusalem . . . 1,968.000 11.1% 1,383.000 11.5% 17,682.000 100.0% 12,020.000 100.0% In allen Bezirken ist ein Aufstieg zu verzeichnen. In Haifa beträgt dieser 34%, in Jerusalem 42%, in Tel Aviv ist er mit 73% am höchsten, die durchschnittliche Steigerung beträgt 47%. Der den Produzenten gezahlte Milchpreis war niedriger als im Vorjahr. Auch der Umsatz an Eier, Geflügel, Gemüse und Früchten stiegen in allen drei Distrikten zusammen um 57%. Ungefähr 25% des gesamten jüdischen Verbrauchs an Gemüse werden durch die Tnuva befriedigt, weitere 5 bis 10% von Siedlungen, die nicht Mitglieder der Tnuva sind. Die Zufuhr von Eiern bei allen drei Tnuva-Genossenschaften stieg von 6l/2 Millionen Stück im Jahre 1934/35 auf zirka 12 Millionen im Jahre 1935/36. Siedlung» Gründung eines Fischerdorfes* Im Juli 1936 wurde die Kwuzath Dajagim als Genossenschaft registriert und geht jetzt in der Haifa-Bay hinter Kirjath Motzkin an die Gründung eines Fischerdorfes auf 200 Dunam Nationalfonds-Boden. Jedes Mitglied zahlt 200 £P ein und erhält 5 Dunam Boden, eine Kuh und 100 bis 200 Hühner. Für die Errichtung der Gebäude wird eine Anleihe aufgenommen. Mit 40 Mitgliedern wurde die Arbeit mit Hilfe ausländischer Spezialisten für Fischfang und Bootsbau begonnen. Mit den an der Palästinaküste arbeitenden italienischen Fischern wurde ein Abkommen zur Übernahme ihres Fanges und ihrer fünf Boote mit Instruktoren geschlossen. Die 20 Meilen von der Küste entfernt liegenden Fischgründe werden täglich befahren werden, 25 bis 30 Hochseefischkutter und einige hunderte Küsten-Fischerboote sind zur Deckung des täglichen Fischbedarfes des Landes notwendig. Der Fischkutter »Bikkura« hat mit 11 Mann jüdischer Besatzung den Fischfang wieder aufgenommen. Kfar Schmarjahu. In der Nähe von Herzliah hat die »Rassco« 600 Dunam für landwirtschaftliche Kolonisation erworben. Auf diesem Grundstück werden 14 Familien mit voller Wirtschaft und 30 Familien mit Hilfswirtschaften angesiedelt. 20 Bauplätze bleiben noch frei. Der erste Brunnen wurde bereits gegraben. Nach Beendigung des Baues einer Landstraße noch in diesem Jahre, wird die Entfernung nach Tel Aviv 17 km betragen. — Der Name des Dorfes wurde in Erinnerung an Schmarjahu Levin gewählt. Ramath Aron Eisenberg. Zum Andenken an diesen Pionier des Zionismus, der in dem von ihm mitgegründeten Rechowoth zu einem der angesehensten Pflanzer geworden war, wurde vor einem Jahr aus Mitteln des Bnai Brith Fonds für Hilfswirtschaften die Siedlung Ramath Aron Eisenberg, 2 km von der Kolonie entfernt, angelegt. Jeder Arbeitersiedler erhielt 2 Dunam und eine Hypothekenanleihe von 150 bis 230 £P. Gegenwärtig wohnen in der Siedlung 100 Seelen. Der Boden für sie, 51 Dunam, stammt aus einem Vermächtnis Eisenbergs für den KKL. Die Siedlung Karkur» Das von englischen Juden gegründete, im Schomron gelegene Karkur (Bahnstation Hedera) teilt mit, daß die Kolonie über 14.000 Dunam verfügt, von denen sich 1500 Dunam orangentragende Pardessim und 7000 Dunam Pflanzungsland sind. Die Bevölkerung besteht aus 1320 Seelen, die sich nur mit Landwirtschaft

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