Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 20 (1937)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1937)
- Article
- [Rezension] / K.
- Date
- 1937-02-01
- Page
- Seite 111 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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card, Illust., englisch und hebräisch, 1936, 24 Seiten. — 2. »On the Geology of the -j -i -| Gaza-Beersheba. District«. Von L. Picard und P. Solomonica, Illustr., 1936, 44 Seiten. — Ein erfreuliches Zeichen für die rasche Entwicklung des Geologischen Institutes der Hebräischen Universität ist die Tatsache, daß es nunmehr bereits mit einer eigenen Publikationsreihe an die Öffentlichkeit treten kann. Bisher liegen zwei Abhandlungen in ausgezeichneter Ausstattung vor. Bulletin 1 bringt eine Untersuchung des Leiters des Institutes, Dr. Picard, über die Grundwasserverhältnisse des Emek Jesreel. Der Verfasser erörtert die vorhandenen Grundwasserhorizonte und teilt eine ausführliche und wertvolle Liste der Bohrprofile mit. — Bulletin 2 geben Dr. Picard und Dr. Solomonica erstmals eine detailliertere Geologie des Gaza^Beerscheba-Gebietes im Süden Palästinas, dessen Eignung für die jüdische Kolonisation in letzter Zeit mehrfach diskutiert wurden. Die der Arbeit beigegebene geologische Karte in Farbendruck aus der Zinkographie Pikovsky und die gelungenen Photos sind ein erfreuliches Zeichen für den Fortschritt der Drucktechnik im Lande. K. W Palestynie, 1936 (In Palästina im Jahre 1936). Bilder und Probleme. Von Hanna Mortkowicz. Mit 16 Photographien, Warschau 1936, 144 Seiten. — Die Verfasserin ist eine jüdisch-polnische Schriftstellerin, aber ihr Reisebuch ist nicht vom nationaljüdischen, sondern vom assimilatorischen Standpunkt aus geschrieben. Sie ist betrübt, daß deutsche Juden, statt sich ans Deutschtum assimilieren zu können, nach Palästina gehen müssen. Für den Zionismus hat sie gar kein Verständnis. Die Chaluzim nennt sie Kommunisten, obzwar sie ihre Leistungen preist. Für solche Juden, wie die Verfasserin, ist Palästina heiliges Land der Christen und das Land der Araber. Den Juden sehen sie als unerwünschten Hinzukömmling an. Das Buch behandelt sehr aktuelle Ereignisse, wie den arabischen Araberaufstand, den Hafen von Tel Aviv u. a. m. Welcher Unterschied besteht doch zwischen diesem Buche einer jüdischen Assimilantin und dem hier besprochenen des polnischen Christen Pruszynski, der den Zionismus verstanden hat! S. S. Berichtigung. In der Rundschau »Jewish Agency« von Spectator, im Jänner-Heft unserer Zeitschrift wurde auf die Denkschrift Bezug genommen, die von der Exekutive an die Peel-Kommission gerichtet wurde. Dabei wurden auch Mitteilungen über den Inhalt dieser Denkschrift gemacht, besonders in bezug auf das politische Problem der »Parität« beider Völker. Wie sich nun herausstellt, beruhten diese Angaben auf nicht ganz exakten Informationen einer sonst zuverlässigen Quelle, es wurden dabei offenbar Entwürfe, die noch nicht approbiert waren, mit der endgültigen Fassung verwechselt. Die Sache befand sich noch im Stadium der Diskussion. Wie die Jerusalem-Exekutive der Jewish Agency mitteilt, sind die von unserem Mitarbeiter herangezogenen Absätze in dem der Kommission überreichten Text nicht enthalten. — Indem wir diesen Informationsirrtum bedauern, behalten wir uns vor, auf den der Sache zugrunde liegenden Kern noch zurückzukommen. Schluß des redaktionellen Teiles. Wir bitten dringendst, alle Zuschriften, die die Administration betreffen, an diese und nicht an die Redaktion zu senden. Herausgeber und verantwortl. Redakteur: Adolf Böhm, Wien XVI., Wilhelminenstraße 28. — Eigentum: Herzl'Klub, Wien I., Elisabethstraße 1. — Verlag u. Administration: Fiba-Verlag, Wien VI., Gumpendorferstraße 10. — Druck: C. Schneid, Wien VIII., Lerchenfelderstraße 146, Telephone B-43-0-35 u. B-43-0-36.