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Palästina · 1937-02-01 · Heft 2 (Februar 1937) · p. Seite 102

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
20 (1937)
Issue
Heft 2 (Februar 1937)
Article
Die Waldbäume [Nachricht]
Date
1937-02-01
Page
Seite 102 (sequence 2)
Language
German
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Auch die Esche wirft ihr Laub in der Regensaison ab. Sie wächst gerade und erreicht eine Höhe von 10 bis 12 Meter. Ihr Holz ist zur Verarbeitung geeignet. Der Baum ist aber heikel und kann nicht überall gepflanzt werden. Die wilde Olive findet sich in den Hügeln des Distrikts Tabor. Sie erreicht nur 5 bis 8 Meter Höhe. Sie ist prächtig anzusehen, hat aber als Waldbaum wenig Wert. Neue Baumpflanzungen* In dem Gebiet an der Haifabay werden noch diesen Winter 9G.0CO Zypressen und Eukalyptus auf einer Fläche von 4500 Dunam gepflanzt werden. Siedlung. Die Bevölkerung in den jüdischen Siedlungen Ende 1936. Nach einer Ende 1936 von der Jewish Agency vorgenommenen Zählung der Bevölkerung in den jüdischen Siedlungen betrug diese 105.000 Personen in 203 Orten unter Hinzurechnung der 8000 Personen, die in den Siedlungen des Emek Sebulun und in den Industrievierteln in ländlichen Gegenden wohnen. 1927 gab es 104 jüdische Siedlungspunkte mit 30.500 Bewohnern. Die Siedlungen verteilen sich auf die verschiedenen Landschaften wie folgt: In Judäa südlich von Tel Aviv gab es 1927 14 Siedlungen mit 6456 Seelen, 1936 28 Siedlungen mit 20.493 Bewohnern. In Judäa nördlich von Tel Aviv stieg die Zahl der Siedlungen von 10 mit einer Bevölkerung von 8515 im Jahre 1927 auf 19 mit 28.243 Einwohnern Ende 1936. In der Umgebung Jerusalems gab es 1927 6 Siedlungen mit 566 Bewohnern auf 9 Siedlungen mit 1114 Seelen. In ganz Judäa stieg die Zahl der Siedlungen von 30 im Jahre 1927 auf 56 Ende 1936, ihre Bevölkerung von 15.537 auf 49.841 Personen. In der Scharonebene gab es 1927 8 Siedlungen mit 1824 Einwohnern, 1936 schon 59 Siedlungen mit 22.380 Seelen. In Schomron stieg die Zahl der Siedlungen von 13 mit 3968 Einwohnern auf 21 mit 10.680 Seelen. Im Emek Sebulun und Emek Jesreel ist die Zahl der Siedlungen von 33 mit 5667 Einwohnern auf 44 mit 10.860 Seelen gestiegen. In Unter-Galiläa dagegen sank die Zahl der Siedlungen von 17 auf 16, während die Bevölkerung von 2055 auf 2932 stieg. In Ober-Galiläa verminderte sich die Zahl der Siedlungen von 9 im Jahre 1927 auf 7 Ende 1936, während die Bevölkerung von 1216 auf 1349 Seelen stieg. Die Zunahme der jüdischen Landwirtschaft in den einzelnen Teilen des Landes und das Tempo dieser Ausdehnung wird von einer Reihe von Faktoren beeinflußt. Die wichtigsten von ihnen sind: 1. Das Vorkommen größerer Bodenflächen für intensive Landwirtschaft (Orangenbau, Gemüsebau usw.); 2. die Möglichkeit der Bewässerung 3. in welchem Umfange man in den betreffenden Siedlungen jüdische Arbeiter beschäftigt; 4. die Nähe größerer Städte, die Absatzmärkte für landwirtschaftliche Produkte bieten, und 5. andere Wirtschaftsfaktoren, wie die Entwicklung industrieller Unternehmungen in der betreffenden Gegend usw. Fast alle diese Faktoren wirken in dem Teile Judäas, der sich im Norden von Tel Aviv erstreckt und wo 89% der gesamten Bevölkerungszunahme in den letzten 10 Jahren auf die 10 landwirtschaftlichen Siedlungen entfällt, die bereits im Jahre 1927 bestanden haben und deren Bevölkerung um 206%, nämlich von 8515 auf 26.073 Seelen, gestiegen ist. In dem Teile von Judäa südlich von Tel Aviv ist die Bevölkerung in den 13 landwirtschaftlichen Siedlungen, die bereits 1927 bestanden, um 170%, von 6414 auf 17.338 Seelen, gestiegen; das bedeutet 73% der gesamten Zunahme der landwirtschaft-

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