Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 20 (1937)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1937)
- Article
- Die Maschineneinfuhr [Nachricht]
- Date
- 1937-02-01
- Page
- Seite 101 (sequence 1)
- Language
- German
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Die Maschineneinfuhr. In den ersten neun Monaten 1936 wurden Maschinen im *i f\-4 Werte von 523.279 £P eingeführt, gegen 929.866 £P im Vorjahr. Besonders stark ging die Einfuhr von Maschinen für die Industrie zurück: von 546.524 £P in 1935 auf 303.669 £P, was hauptsächlich auf die verminderte Gründungstätigkeit zurückzuführen ist. LANDWIRTSCHAFT UND KOLONISATION. Die Nutzung der Hulekonzession» Einer vorläufigen Mitteilung zufolge steht die Teilnahme der JCA an der Übernahme der Hulekonzession von der PLDC durch den KKL bevor. Die JCA hatte vorerst durch englische Fachleute einen Voranschlag wegen der zu gewärtigenden Kosten der Drainage anfertigen lassen, nach deren Bericht sie sich zur Teilnahme an der Übernahme der Konzession durch den KKL entschlossen hat. Dieser soll von ihr ein großes Darlehen für die auf ihn entfallenden Kosten erhalten. Die näheren Bedingungen dieses Abschlusses werden in Kürze veröffentlicht werden. Jedenfalls ist nunmehr die Ausführung der Siediungsarbeit in Hule unter Führung des KKL gesichert, der, wie bekannt, auch Terrains, die an das Konzessionsgebiet grenzen, erworben hat, um die Kosten der Amelioration zu verringern. Auch werden noch Verhandlungen mit der Regierung wegen verschiedener, damit zusammenhängender Fragen geführt. Wie verlautet, werden KKL und JCA mit zusammen 90%, die Gruppe Smilansky- Agrarbank mit 10% beteiligt sein. Die PLDC hat sich mit Erwerbung der Konzession, die sie trotz starker Widerstände in jüdischen Kreisen und des bedeutenden Risikos, das damit verbunden war, durchgeführt hat, sowie durch ihre Überleitung an den KKL ein großes Verdienst erworben. Kapitalerhöhung der NIR* Die Arbeitersiedlungsgesellschaft NIR erhöhte in ihrer letzten Generalversammlung ihr Kapital auf 250.000 £P. Sie verfügt über 180.000 £P Kapital und Reserven. Es werden von ihr Bewässerungsarbeiten im Kischontal, östlich von Haifa, geplant. Die Waldbäume« Agr. Josef Weiz schreibt über dieses Thema in »Palestine Review«, Nr. 1: Von allen Waldbäumen wird die Aleppofichte (auch Jerusalemfichte genannt) am meisten gepflanzt. Sie gedeiht in jeder Art von Boden und in jedem Klima, sowohl in der Ebene als in den Bergen. Sie wächst schnell, ist reich an Samen, vermehrt sich sehr gut, die abfallenden Blätter geben einen guten Dünger, ihre Stämme sind dick. In den letzten Jahren sind zirka 8 Millionen solcher Fichten gepflanzt worden, die Hälfte davon vom KKL. Die Zypresse ist ebenfalls für die Aufforstung wichtig. Sie erreicht eine Höhe von 17 bis 18 Meter, gilt als Windschutz, wächst schneller als die Fichte, ihr Holz ist sehr zähe. In den Wäldern des KKL gibt es Zehntausende von Zypressen. Im Lande sind häufig einzelstehende Karoben (Johannisbrotbäume) zu finden. Wo sie gegen das Vieh geschützt sind, werden sie 18 bis 20 Meter hoch. Im Altertum wurden die Früchte viel gegessen. Die Karobe wächst langsam, das Holz ist nicht sehr stark, der immergrüne Baum gibt aber viel Schatten, die Früchte sind ein gutes Viehfutter. Der KKL hat einige tausend Karoben gepflanzt. Der Zürgelbaum kommt in der Nähe Jerusalems vor, sein Holz ist für Musikinstrumente geeignet, sein Laub, das während der Regensaison abfällt, dient dem Kleinvieh als Futter. Der KKL hat einige solche Bäume gepflanzt.