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Palästina · 1937-01-01 · Heft 1 (Januar 1937) · p. Seite 47

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
20 (1937)
Issue
Heft 1 (Januar 1937)
Article
Gemüse- und Obstimport und Kultur [Nachricht]
Date
1937-01-01
Page
Seite 47 (sequence 2)
Language
German
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Jahr Produktion Import Vom Import stammten aus Syrien Tonnen % 1932 ... 24.371 12.082 5.276 43 1933 . . . 21.305 15.395 5.858 38 1934 ... 36.465 19.991 10.269 51.4 1935 . . . 56.000 27.295 14.035 51.4 Mit Ausnahme von Zwiebeln macht der Export an Gemüsen Syriens nach Palästina fast 100% des gesamten Gemüseexportes dieses Landes aus. Der Obstimport zeigte folgendes Bild: Import von Obst (in Tonnen) Jahr Apfelimport Davon aus Syrien Andere Früchte Davon aus Syrien 1932 .. . 2031 225 1077 950 1933 . . . 2457 193 1742 1120 1934 . . . 5348 829 3160 2029 1935 . . . 6130 232 ~ ~ Syrien ist daher wenig am Import von Äpfeln beteiligt, dagegen sehr stark an dem von anderen Früchten, namentlich von Aprikosen und Trauben. Zieht man die kleinen Mengen von Orangen und Trauben, die Palästina nach Syrien exportiert in Betracht, so beträgt der Exportüberschuß dieses Landes gegenüber Palästina allein für Gemüse 42.046 £P und 25.914 £P für Obst. Die Genossenschaft »Pardess«. Anläßlich der Generalversammlung der »Pardess«, Gesellschaft der Orangenpflanzer, wurde mitgeteilt, daß die Genossenschaft gegenwärtig 840 Mitglieder zählt, die 35.000 Dunam Pflanzungen besitzen. 94% derselben tragen bereits Frucht. Die Mitglieder der Gesellschaft haben in 18 Siedlungen Pflanzungen, vor allem in Rechoboth, Ness Ziona, Petach Tikwah, Chedera und Rischon-le- Zion. Die Gesellschaft verfügt über 92.000 £P Kapital, davon 53.000 £P Reserve. Der Versicherungsfonds für Verschiffungen beträgt 18.000 £P, die jährlichen Mitgliedergebühren machen 16.000 £P aus. Die Gesellschaft verschiffte in der letzten Saison 1,608.132 Kisten Zitrusfrüchte nach dem Ausland, die 27.2% der Gesamtverschiffungen und 60% der jüdischen Zitrusernte ausmachten. Verwertung der Nebenprodukte der Zitrusindustrie (Hadar). Schon im Dezember 1930 hatte sich eine Gruppe von zwölf Pflanzern gebildet, um die Möglichkeiten der Verwertung der Nebenprodukte der Zitrusindustrie, vor allem der Ausschußfrüchte zu studieren. Wegen der besonderen Eigenschaften der Jaffa-Orange waren eine Reihe von Experimenten notwendig, die bis 1932 dauerten. In diesem Jahre wurde unter Beteiligung von 69 Pflanzern auf genossenschaftlicher Grundlage ein Betrieb mit einer Kapazität von 1000 Tonnen per Saison errichtet. Bis August 1935 arbeitete diese Anlage und sammelte Erfahrungen, welche die Vergrößerung des Betriebes ermöglichten. Heute kann der Betrieb per Saison 3000 Tonnen verarbeiten, was 90.000 Kisten Zitrusfrüchten entspricht. Zugleich wurde die Basis der Genossenschaft verbreitert, die heute alle Pflanzergenossenschaften (»Pardess«, »Adir«, »Apai«, »Bustan« und »Hachaklai«) umfaßt. Das Unternehmen ist nicht auf Gewinn berechnet und hat als einzige Aufgabe, eine möglichst große Menge von Zitrusfrüchten, die sonst im In- und Ausland nicht ohne Schwierigkeiten abgesetzt werden könnten, zu verwerten. Dabei handelt es sich vor allem um Ausschußware (Brara), die in normalen Jahren 1G%, und um übergroße Früchte, die nach vorsichtigen Schätzungen 35% der Ernte ausmachen. Ausschußware

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