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Palästina · 1937-01-01 · Heft 1 (Januar 1937) · p. Seite 46

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Journal
Palästina
Volume
20 (1937)
Issue
Heft 1 (Januar 1937)
Article
Der Handel mit Rumänien [Nachricht]
Date
1937-01-01
Page
Seite 46 (sequence 2)
Language
German
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zwei Drittel des Benzin- und fast 100% des Kerosinbedarfes. Ebenso stammen 50% des eingeführten Schlachtgeflügels, Bauholzes usw. aus Rumänien. Der Handel mit Litauen. Die litauische Ausfuhr nach Palästina ist nach der litauischen Statistik seit 1933 außerordentlich stark gestiegen: 1933 ............. 372.000 Lit 1934 ............. 781.000 „ 1935 ............. 2,054.000 „ Jänner^August 1936 ............. 1,964.000 „ Diese starke Steigerung ist auf den ständig anwachsenden Butterexport nach Palästina zurückzuführen. Die Butterausfuhr macht 90% der litauischen Gesamtausfuhr aus. 1935 hat Litauen mit 837 Tonnen Butter, mehr als ein Drittel des palästinensischen Verbrauchs, eingeführt. Palästina nimmt 8% der litauischen Butterausfuhr auf und steht damit an zweiter Stelle in der Ausfuhrliste. (Bis November 1936 ist die litauische Buttereinfuhr bereits um 10% auf 900 Tonnen gestiegen.) Hingegen hat Palästina 1935 bloß Waren im Werte von 254.000 Lit nach Litauen ausgeführt, hauptsächlich Tabakblätter und Zitrusfrüchte. Der Handel mit Ägypten* In den ersten drei Vierteln des Jahres 1936 betrug die ägyptische Ausfuhr nach Palästina 321.095 £P gegen 437.492 £P im Vorjahr; die palätsinensische Ausfuhr nach Ägypten ist in dieser Zeit auf 37.714 £P gegen 59.132 £P im Vorjahr zurückgegangen. Der Passivsaldo Palästinas beträgt für diese Zeit 283.381 £P. LANDWIRTSCHAFT UND KOLONISATION. Zur Ansiedlung verfügbare Böden. Über dieses Thema schreibt neuerdings Mosche Smilansky in »Boust'nai«, Nr. 35. Er sagt, daß die Angabe Dr. Ruppins vor der Königlichen Kommission, es könnten noch 1J^ Millionen Dunam bewässert werden, sich nur auf das schon untersuchte Terrain bezog. Solchen erstklassigen, weil bewässerbaren Boden, gäbe es aber in den Distrikten Gaza, Ramallah, Jaffa, Tulkarm, Haifa, Akko, Emek Jesreel, Beit Schan und im Jordantal, am Toten Meer und am Fuße des Hermon, im Ausmaß von 5 Millionen Dunam, die durch Brunnen, Flüsse und Quellen bewässert werden können. An Boden mittlerer Qualität gibt es mit Einschluß des Distriktes von Ber Scheba 12 Millionen Dunam. Salzhaltiges Wasser in diesem Distrikt findet sich in der Nähe des Toten Meeres und auf dem Weg nach Akaba. In den anderen Gegenden gibt es sehr gute Böden. Smilansky schätzt ihr Ausmaß auf 4 Millionen Dunam. Dazu sind 3 Millionen mittlerer Boden in anderen Distrikten zu rechnen, das sind zusammen 7 Millionen. Auf den 5 Millionen Dunam besten Bodens sitzen heute (am Lande) 270.000 Fellachen und 60.000 Juden. Wenn man 30 Dunam für eine Familie (das sind 6 per Kopf) als nötig rechnet, kann noch eine J/£ Million Menschen auf diesen Böden angesiedelt werden. Berücksichtigt man den natürlichen Zuwachs der Araber, so können immerhin 34 Million Juden auf diesen Böden Platz finden. Auf den 4 Millionen Dunam Boden mittlerer Güte sitzen heute zirka 120.000 Seelen, fast lauter Araber. Wenn wir sogar 25 Dunam per Seele als nötig annehmen, so können noch 160.000 Menschen darauf angesiedelt werden. In Zukunft werden sich aber auch dort Bewässerungsmöglichkeiten ergeben. Gemüse- und Obstimport und Kultur. Nach »Boust'nai» Nr. 21/22 betrug die Gemüseernte im Jahre 1929 im ganzen Lande zirka 16.000 Tonnen. Er stieg dann sukzessive sehr stark an, wie folgende Tabelle zeigt:

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