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Palästina · 1936-12-01 · Heft 12 (Dezember 1936) · p. Seite 646

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Journal
Palästina
Volume
19 (1936)
Issue
Heft 12 (Dezember 1936)
Article
Um die Vereinigung der Kibbuz-Organisationen [Nachricht]
Date
1936-12-01
Page
Seite 646 (sequence 2)
Language
German
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des Kibbuz Meuchad, seine Grundsätze zu bewahren, nämlich: zentralistische Führung, Zusammenfassung von landwirtschaftlichen und gewerblichen Betrieben in den Siedlungspunkten, unbegrenzte Ausdehnung der Zahl der Siedler in den einzelnen Siedlungen, Anerkennung der Außenarbeit als ständige Einrichtung in den Vordergrund stellte bei aller Anerkennung der prinzipiellen Bereitschaft zur Einigung mit den anderen beiden Kibbuzgruppen. Der Merkas des Chewer Ha-Kwuzoth und Gordoniah bedauerte in einer Entschließung die Entscheidung des Kibbuz Meuchad. Da sich auch der Haschomer Hazair zur Entschließung von Jagur ablehnend verhält, ist derzeit eine Einigung der drei Richtungen aussichtslos. Die Frage der Lohnrückstände* Die große Zahl der Klein- und Zwergbetriebe hat bei rückläufiger Konjunktur den Usus, die Löhne nicht zeitgerecht auszuzahlen, sondern rückständig zu lassen, von den Orangenpflanzungen, wo diese Erscheinungen bekannt waren und bekämpft wurden, in die Städte gebracht. Vielfach wird die Arbeiterorganisation von den Unternehmern um Darlehen zur Auszahlung rückständiger Löhne ersucht, die manchmal auch gewährt werden. Auch dies ist eine Art der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durch die Histadruth, aber auf die Dauer unmöglich. Dabei sind die Reallöhne infolge der Preissteigerung beträchtlich gesunken und im Baugewerbe ist auch eine fühlbare Senkung der Nominallöhne eingetreten. Der Umsatz des Einzelhandels ist im Durchschnitt um etwa 40% gesunken. Es ist also anzunehmen, daß die Frage der Lohnrückstände zumindest noch einige Zeit ungelöst bleiben wird. Gemeinsamer Protest jüdischer und arabischer Arbeiter* Die jüdischen und arabischen Lokomotivführer und Eisenbahner haben gemeinsam gegen die Erhöhung der Arbeitszeit von 48 auf 60 Wochenstunden protestiert. KULTURELLES LEBEN. Die Finanzen des Erziehungsdepartements der Regierung und der Jewish Agency. Die Ausgaben der Palästinaverwaltung für Erziehung zeigen folgende Entwicklung (in £P): 1919 53.000 1923/33 158.142 1921/22 130.000 1933/34 185.054 1925/26 101.392 1934/35 206.108 1929 144.119 1935/36 233.521 Die Ausgaben der Regierung für jeden Schüler betrugen bei 36.005 arabischen Schulkindern 4 £P 5 sh pro Kopf oder 155.193 £P, bei 32.000 jüdischen Schülern 1 £P pro Kopf oder 32.000 £P. Das Budget des Erziehungsdepartements der Jewish Agency wies folgende Ziffern auf, welche die Unterstützung der Regierung ins rechte Licht setzen. ErsiehungS' Regierungssuschuß Erziehungsbudget Zuschuß an in % budget der in % des Er' der Regierung J.-A.'Schulen J. A. sichungsbudgets der J. A. £P £P £P 1932/33 158.742 22.222 14.0 101.899 21.8 1933/34 185.054 26.627 14.4 194.242 13.7 1934/35 206.108 32.000 15.5 249.937 12.7 ,1935/36 233.521 36.000 15.4 -

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