Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 19 (1936)
- Issue
- Heft 11 (November 1936)
- Article
- [Rezension] / a. b.
- Date
- 1936-11-01
- Page
- Seite 599 (sequence 2)
- Language
- German
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zu orientieren. Aus dem Buche von Preuß ist eine zureichende Kenntnis dessen zu gewinnen, was die jüdische Arbeiterschaft in Erez Israel in schwerem, oft heroischem Ringen vollbracht hat. a. b. Die Warte des Tempels» In Nr. 17 dieser Halbmonatsschrift der deutschen Templerkolonisten in Palästina, die in Jerusalem erscheint, schreibt ein ungenannter Autor über seine Bedenken gegen das Alte Testament. In seinem Artikel sagt er u. a., daß dieses der Literatur eines Volkes entstamme, »das der größte Todfeind meines Volkes ist«. Wir wollen an dieser Stelle keine politische Polemik führen, fühlen uns aber verpflichtet, diese Behauptung zurückzuweisen und darauf aufmerksam zu machen, daß diese angeblichen »Todfeinde« des deutschen Volkes, die Juden, das nach dem Kriege erfolgte Anbot Englands, die deutschen Siedlungen in Palästina zu übernehmen, zurückgewiesen hat. Unruhen in Palästina» Sammelheft. Herausgegeben von der Hitachduth Olej Germania, Tel Aviv 1936, S. 144. — Die rührige Vereinigung der aus Deutschland, nach Palästina eingewanderten Juden, gibt dieses aktuelle Sammelheft heraus. Felix Rosenblüth schreibt über die politische Lage und resümiert auf Grund eines historischen Rückblickes die Haltung der Engländer, der Araber und der Juden. Er meint, daß die Haltung der englischen Regierung diesmal fester war, als 1929. J. KI i n o w gibt einen Rückblick auf die früheren Unruhen: 1920, 1921 und 1929. Dr. G. Holdheim schreibt über den »Rechtsstatut des Zionismus«. Er skizziert die Vorgeschichte der Balfour-Deklaration, das Mandat und das Churchill Weißbuch. Von Arlosoroff wird ein Artikel aus dem Jahr 1925 über die britische Verwaltung, von M. Assaf wird das Kapitel über die arabischen Parteien aus seiner Broschüre »Araber in Palästina«, abgedruckt. Wertvoll ist die Beigabe von Dokumenten und Reden sowie Presseauszügen. Die Broschüre ist für die vielen über den Zionismus nicht informierten deutschen Juden, die heute in Palästina leben, geschrieben. Sie gibt keinerlei Meinung darüber wieder, auf welcher Linie sich die jüdische Politik in diesem kritischen Moment zu bewegen habe. Berichtigung* Im Septemberheft am Beginn des Aufsatzes von Eliyahu Epstein »Die PICA- Böden im Hauran« soll es in der ersten Zeile richtig heißen: ». . . von dem damaligen Vertreter des Barons Rothschild«, nicht des Barons Hirsch. Schluß des redaktionellen Teiles. Wir bitten dringendst, alle Zuschriften, die die Administration betreffen, an diese und nicht an die Redaktion zu senden. Herausgeber und verantwortl. Redakteur: Adolf Böhm, Wien XVI., Wilhelminenstraße 28. — Eigentum: Herzl'Klub, Wien I., Elisabethstraße 1. — Verlag u. Administration: Fiba-Verlag, Wien VI., Gumpendorfer' straße 10. —Druck: C. Schneid, Wien VIII., Lerchenfelderstraße 146, Telephone B-43'0'35 u. B'43-0'36.