Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 19 (1936)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1936)
- Article
- Rückgang des Hafenverkehrs [Nachricht]
- Date
- 1936-10-01
- Page
- Seite 535 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- Haifa 1× ep/1047930
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Die Güterverladungen gingen in Jaffa von 119.918 Tonnen auf 78.260 Tonnen, in Haifa von 219.228 auf 145.017 Tonnen zurück, die Güterlöschungen in Jaffa von 155.729 auf 102.990 Tonnen, in Haifa von 543.378 auf 450.904 Tonnen gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Eine neue Brücke im Emek Chefer» Das Kolonialamt hat die Forderung der Juden wegen des sofortigen Baus einer Brücke über den Alexanderfluß bewilligt. Die Brücke ermöglicht den direkten Verkehr zwischen Chedera und Tel Aviv im Winter und den Transport von Zitrusfrüchten unter Umgehung von Tulkerem. LANDWIRTSCHAFT UND KOLONISATION. Die Honigerzeugung. Nach Mitteilungen des Landwirtschaftsdepartements der Regierung gibt es gegenwärtig in Palästina 20.000 Bienenstöcke, die 500.000 kg Honig erzeugen. Die Weinbaufläche in den jüdischen Siedlungen« Nach den Mitteilungen des Landwirtschaftsdepartements gibt es in zehn jüdischen Siedlungen 3095 Dunam Weinbaufläche, davon 1032 in Rischon-le-Zion, 975 in Ghederah, 579 in Rechoboth, 200 in. Mikweh Jisrael, der Rest in anderen Kolonien. In der Mehrzahl der Kolonien wird nach dem Bericht des Departements der Weinbau vernachlässigt. Der Absatzder landwirtschaftlichen Erzeugnisse der Siedlungen* Die Ausdehnung des Absatzes der gemischtwirtschaftlichen Siedlungen in den letzten Monaten zeigt sich in den Umsatzziffern der Genossenschaft »Hamaschbir«, die deren Erzeugnisse zentral vertreibt. Ihr Umsatz stieg von 131.000 £ im Jänner bis Juni 1935 auf 157.000 £ im ersten Semester 1936. Die »Tnuvah« hat gegenüber dem Vorjahr ihren Umsatz in Tel Aviv verdreifacht und in Haifa verdoppelt. Im Jahre 5696 wird sie schätzungsweise 19 Millionen Liter Milch gegen Millionen im Vorjahr verkaufen. Rückzahlung von Krediten* Trotz der gespannten Lage im Lande hat die Siedlung Tel Joseph am 20. August die erste Rate ihrer Schuld an den Keren Hajessod in der Höhevon 527 £P, die erste Ende September fällig wurde, bezahlt. Nahalal, Ejn Charod und Dagania werden gleichfalls in den nächsten Monaten ihre fällig werdenden Verpflichtungen erfüllen. Wasserfund» In Kfar Chassidim wurde durch Bohrungen, die im Auftrage der Jewish Agency ausgeführt wurden, ein reichliches Wasservorkommen entdeckt, das eine beträchtliche Vergrößerung der Siedlerzahl erlaubt. Siedlung. Fünfzehn Jahre Emek JesreeL Am 29. August 1921 wurden bei Ejn Charod 27.000 metr. Dunam, von denen 16.000 Sumpfland waren, vom Keren Kajemeth erworben. Dort saßen damals 39 Pächterfamilien. Heute leben dort in sechs Siedlungen 2084 Einwohner, in Ejn Charod 740, in Tel Joseph 520, im Moschaw Kfar Jecheskel 360, in Beth Alpha 210, in Kwuzath Chefzibah 146 und in Kwuzath Gewa 108 Personen. Im Block Nahalal, 20 metr. Dunam Sumpf gebiet, wohnten damals 30 Familien. Heute wohnen in Kfar Hachoresch 90 und im Moschaw Owdim Nahalal 750 Personen. In diesen beiden Siedlungen, in denen damals 69 arabische Familien lebten, wohnen heute 3000 Personen, im gesamten Emek 5700 Seelen. Der Bodenbesitz des Keren. Kajemeth beträgt im östlichen und zentralen Emek 166.000 metr. Dunam.