Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 19 (1936)
- Issue
- Heft 9 (September 1936)
- Article
- Palästina-Gründungen im August 1936
- Date
- 1936-09-01
- Page
- Seite 471 (sequence 2)
- Language
- German
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- Haifa 1× ep/1047930
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Offene Handelsgesellschaften Die wirtschaftsgeographische Verteilung der neuen offenen Handelsgesellschaften geht, im Vergleiche mit dem Vormonat, aus nachstehender Obersicht hervor. Standorte der neu eingetragenen offenen Handelsgesellschaften: Juli 1936 August 1936 Tel Aviv...........17 8 Haifa ............7 7 Jerusalem...........4 5 Petach-Tikwah.........1 — Rechowoth .......... 1 Kfar-Saba........... 1 — Nablus............1 — Pardeß-Chanah.........— 1 Insgesamt ... 32. 21 Es befanden sich unter den neuen offenen Handelsgesellschaften dem Wirtschaftszweige nach 9 (im Vormonat: 10) Industriebetriebe, nämlich 1 Unternehmen für Erforschung und Ausbeutung von Erdölvorkommen (interessanterweise eine gemischt jüdisch-arabische Gründung), 1 chemische Fabrik, 1 mechanische Werkstatt, 1 Buchdruckerei, 1 Baumwollzwirnfabrik, 1 Hemden- und Pyjama-Fabrik. 1 Mineralwasserfabrik, 1 Brotfabrik und 1 Feinbackwarenfabrik. Ferner entfielen auf die Boden-, Siedlungs-, Agrar- und Bau-Wirtschaft 1 Firma, auf Groß- und Einzelhandel, Finanzierungs-, Verkehrs- und Gastwirtschaftsgewerbe usw. 11 Firmen, darunter das neue gemeinsame Verkaufssyndikat von drei schon länger bestehenden Eisfabriken in Haifa. Wie der Juli verlief auch der August ohne Gründung neuer Kommanditgesellschaften. Kommanditgesellschaften Fachgruppen Im Gesamtquerschnitt nach Fachgruppen zeigen die Neugründungen des Berichtsmonats, mit denen des Juli verglichen, folgende Gruppierung: Juli 1936 August 1936 Industrie (einschließlich Baustoffindustrie)......14 9 Boden-, Siedlungs-, Agrar- und Bauwirtschaft (ohne Baustoffindustrie)..............22 7 Handels-, Bank-, Versicherungs-, Verkehrs-, Beherbergungs- Gewerbe und Sonstiges............ 35 12 Firmeneintragungen insgesamt...........71 28 Mithin verminderte sich die industrielle Gründungstätigkeit gegenüber dem Vormonat um 35.7%. KULTURELLES LEBEN. Die Hebräische Universität Jerusalem. Von Prof- Dr. Walter Roth, Jerusalem. Noch vor drei Jahren konnte B i a 1 i k in einer Ansprache auf einem Presseempfang den jüdischen Journalisten den Vorwurf machen, daß sie zu selten und zu wenig über die Jerusalemer Universität berichteten, die eigentlich eine ständige Sonderrubrik in der gesamten jüdischen Presse haben sollte. Heute bestehen in Palästina selbst wie in fast allen Ländern der Welt — sogar in China, aber bisher nicht in Japan, Australien, Italien, wie auch andere Kulturländer noch fehlen — Arbeitskreise, Komitees oder Gesellschaften der »Freunde der Hebräischen Universität in Jerusalem«1. Sie suchen, 1 In Österreich ist der Sitz der »Gesellschaft der Freunde der Hebräischen Universität« in Wien XIX., Paradisgasse 20.