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Palästina · 1936-08-01 · Heft 8 (August 1936) · p. Seite 433

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Journal
Palästina
Volume
19 (1936)
Issue
Heft 8 (August 1936)
Article
[Nachricht]
Date
1936-08-01
Page
Seite 433 (sequence 2)
Language
German
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Informationsblätter der Reichsvertretung, Nr. 5/6, Berlin. Jüdische Revue, Juli, Prag. Die Warte des Tempels, Nr. 13/14, Jerusalem. Palestine, London, Nr. 19—23. Palestine Review, Nr. 12—16, Jerusalem. Oriente Moderno, Nr. 7, Roma. Kirjath Sefer, Nr. 2, 5696. Boust'nai, Nr. 12—15, Rechoboth. Hattewa Wehaarez, Nr. 3/4, Tel Aviv. Hameschek Haschitufi (The Cooperative Bulletin), Nr. 4/5, 6/7, 8/9, 10/11, Tel Aviv. Yedioth Iriath Tel Aviv, 1/2, Tel Aviv. Hassadeh, Nr. 10, Tel Aviv. BESPRECHUNGEN. Bücherei des Schocken-Verlags* Nr. 59: Die Konstruktion der jüdischen Geschichte« Von Heinrich Grätz, S. 109. Nr. 60. Blätter der Vorzeit» Jüdische Dichtungen und Fabeln. Von Johann Gottfried Herder, S. 91. Nr. 61. Galut. Von Jizchak Fritz Baer, S. 106. Nr. 62. Zion als Ziel und Aufgabe. Von Martin Buber, S. 87. In der Reihe der. in Auswahl, Inhalt und Ausstattung gleich vorzüglichen Bücher der Reihe des Schocken-Verlags sind diese Bücher neu erschienen. Der Aufsatz von Grätz ist ein Neudruck aus der Fraenkelschen Zeitschrift von 1846. Mit bewunderungswürdiger Klarheit arbeitet Grätz (vor fast 100 Jahren) die Einheit von Lehre, Land und Volk und die politisch-soziale Aufgabe des Judentums, wieder ein staatsähnliches Gemeinwesen zu schaffen, als in ihm begründet, heraus. Darin ist er völlig einzigartig in seiner Zeit. Der lichtvollen »Konstruktion«, die Grätz umreißt, ist er selbst in seinem Geschichtswerk nicht völlig gerecht geworden. Sie behält ihren Wert auch für die Geschichtsschreiber von heute. Die kritische Würdigung des Herausgebers Ludwig Feuchtwanger enthält in gedrängter Kürze einen trefflichen kritischen Nachweis des geistigen Werdegangs von Grätz. Die Neuherausgabe von Herders Übertragungen (besser Umbildungen) jüdischer Dichtungen ist gerade heute von hohem Interesse. Das Buch von Fritz Baer gibt erstmalig eine Zusammenstellung der Auffassungen darüber, wie im Laufe der Geschichte der Diaspora die Juden über die Bedeutung des Galuth dachten. Für die zionistische Bewegung ist die Behandlung dieses Themas von Wichtigkeit. Baer schließt sein Buch mit der Folgerung, daß der Zionismus im tiefsten Wesen nicht von den nationalen Bewegungen Europas bedingt ist, sondern zurückkehrt zu dem uralten jüdischen Nationalbewußtsein. In Band 62 werden zerstreute Reden und Aufsätze Martin Bubers über den Zionismus aus drei Jahrzehnten (1900 bis 1932) zusammengestellt. Diese Folge läßt immer wieder aufs neue bewundern, wie Buber die jeweiligen politischen Aufgaben mit den sittlichen Grundgedanken des Judentums konfrontiert und dadurch das mahnende Gewissen der zionistischen Bewegung geworden ist. m. a. »Animal Life in Palestine«« Von Prof. Dr. F. S. Bodenheimer. Dieses großangelegte Werk Prof. Bodenheimers, des Leiters der zoologischen Abteilung der Hebräischen Universität in Jerusalem, hat sich mit Recht innerhalb kürzester

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