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Palästina · 1936-08-01 · Heft 8 (August 1936) · p. Seite 428

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Journal
Palästina
Volume
19 (1936)
Issue
Heft 8 (August 1936)
Article
Die Rindviehzucht [Nachricht]
Date
1936-08-01
Page
Seite 428 (sequence 2)
Language
German
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Böden und kommt zum Resultat, daß die Rentabilität dieses Wirtschaftszweiges als gesichert betrachtet werden kann, und das nicht nur in Zeiten der Konjunktur uni der dadurch hohen Milchpreise. In den Fragen der Viehhaltung, der Futterproduktion und der Wirtschaft überhaupt sind große Fortschritte zu verzeichnen, vieles freilich bleibt noch zu tun, Fütterung und Arbeitseinteilung muß noch rationalisiert werden. Der Rindviehzucht und Milchwirtschaft ist schon deshalb eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken, weil sie imstande ist, bei verhältnismäßig geringer Bodenfläche und bei mäßigen Investitionen einer großen Anzahl Arbeitender einen Arbeitsplatz zu schaffen. Man muß aber immer wieder vor der Auffassung warnen, daß die Rindviehhaltung ein Wirtschaftszweig ist, der leicht hohe Gewinne abwirft und ohne Fachkenntnis geführt werden kann. STÄDTE* Jerusalem* Neue Telephonzentrale* Die neue Telephonzentrale, die soeben eröffnet wurde, ist technisch besser ausgestattet als die alte und wird eine große Zahl der seit Jahren angemeldeten Telephonanschlüsse durchführen können. Haifa* Bau eines Rathauses* Mit einem Kostenaufwand von 51.000 £P wird nach Beschluß der Stadtverwaltungskommission im Hadar Hacarmel ein Rathaus errichtet werden. Tel Aviv* Eigener Telephondienst* Ein von der Zentrale Jaffa unabhängiger Telephondienst wird demnächst eröffnet werden. Der Hafen* Die Ausgestaltung des Hafens schreitet vorwärts. Die Regierung hat die Ausladung von Holz für Orangenkisten, den freien Zugang zum Hafen, sowie die Errichtung von Zollspeichern bewilligt und von den Forderungen des Jischuw bloß die Sonntagsarbeit abgelehnt. Durch das Graben eines Kanals und der Ausbaggerung der Jarkon-Mündung sind die Anlagen verbessert worden. Zur Beschleunigung dieser Arbeiten haben sich die Arbeiter bereit erklärt 17 Stunden im Tag zu arbeiten. Der Frachtverkehr im Hafen nimmt zu. Die rechtliche Grundlage des Hafenbetriebes besteht in einem Erbbaurecht der Hafengesellschaft, das ihr die Stadt Tel Aviv als Eigentümerin des Geländes gewährt hat. Die Gesellschaft ist Eigentümerin der Hafeneinrichtungen und besitzt eine 50jährige Konzession der Regierung für den Hafen und den Lagerbetrieb; sie darf den Leichterverkehr an selbständige Unternehmer weitervergeben. Ein Krankenhaus der Regierung* Die Regierung wird in der Petach-Tikwah-Straße demnächst ein Krankenhaus für ansteckende Krankheiten für den Bezirk Tel Aviv eröffnen, so daß künftig jüdische Kranke nicht mehr ins Jaffaer Spital gebracht werden müssen. Damit ist eine alte Forderung des Jischuw erfüllt. Verstärkung der Stadtpolizei* Die Polizei der Stadt wird demnächst um 50 jüdische und 10 britische Polizisten verstärkt. Die Kaschruth* Der Stadtrat hat nicht koscheres Schlachten im Stadtgebiet verboten. Das Wachstum der Stadt* In den Nachrichten der Gemeinde sind folgende Ziffern darüber angegeben:

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