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Palästina · 1936-08-01 · Heft 8 (August 1936) · p. Seite 425

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
19 (1936)
Issue
Heft 8 (August 1936)
Article
Die Einfuhr von Textilien [Nachricht]
Date
1936-08-01
Page
Seite 425 (sequence 2)
Language
German
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Baumwollgewebe Wollgewebe Seidengewebe Tonnen £P Tonnen £P Tonnen £P Jänner bis April 1935 1426 193.639 125 79.053 227 112.357 Jänner bis April 1936 847 109.690 92 60.421 171 76.400 Wertmäßig stellt sich der Importrückgang bei Baumwollgeweben auf 43%, bei Seidengeweben auf 32%, bei Wollgeweben auf 24%. Da die große Baumwollspinnerei und -Weberei Kfar Atta mit dem Beginn dieses Jahres die Produktion aufgenommen hst, dürfte der starke Rückgang des Baumwollgewebeimportes sich zum Teil aus der weiteren Steigerung der Inlandsproduktion ergeben (»Palnews«). Die Zahlungsbilanz für 1935» In verschiedenen Blättern wird folgende Schätzung darüber gegeben: Aktivposten (In 1000 £) Passivposten (In 1000 £) Warenausfuhr....... 4.697 Einfuhr........ . 18.375 Kapitaleinfuhr durch Einwanderer 12.600 Kapitalausfuhr....... 500 Kapitaleinfuhr ohne Einwanderer 2.500 Zinsen und Amortisationsver- Regierungseinnahmen aus Auspflichtungen....... 400 landsinvestitionen..... 325 Auslandsreisen, Versicherung, Auslandsanlehen und Kredite . 1,500 Fracht ........ 250 Zionistische Fonds..... 750 Unterstützung und Verschiedenes 500 Fremdenverkehr......1.000 Verschiedenes....... 1.000 Saldo..........4.347 24.372 24.372 Es ist also ein Überschuß (Aktivum) von 4,347.000 £ zu konstatieren. (Für das Jahr 1934 hat Dr. Julius Schloss, Tel Aviv, die Zahlungsbilanz in einem Artikel in Nr. 4 dieser Zeitschrift untersucht und daraus Schlüsse gezogen. Das von ihm aufgestellte Schema wurde anscheinend auch bei obiger Schätzung verwendet. — Die Red.) VERKEHR. Ausbau der Straßen durch jüdisches Gebiet. Die Regierung hat drei der vier Forderungen der Jewish Agency betreffend den beschleunigten Bau von neuen Straßen, den Sicherheitsrücksichten als notwendig erscheinen lassen, bewilligt. Die nach Norden führende Landstraße von Tel-Mond nach Hedera, die den nördlichen Teil des Scharon und des Emek Hefer mit Tel Aviv und der Eisenbahn in Hedera verbindet, soll ausgebaut werden, wodurch eine ausschließlich jüdisches Gebiet berührende Straße zwischen Tel Aviv und Haifa entstehen wird; der für diesen Zweck festgesetzte Betrag ist von 60.000 auf 100.000 £ erhöht worden. Ferner wird eine Straße von G i n e g a r nach N a h a 1 a 1 gebaut werden, die den Verkehr in nördlicher und südlicher Richtung unter Ausschaltung von Nazareth ermöglichen wird. Die dritte Straße A f u 1 e h—S c h a 11 a wird den Bezirk von Ain Harod mit der Straße nach Haifa verbinden; gegenwärtig kann Haifa von dieser Gegend aus nur per Eisenbahn erreicht werden. Die beiden Emek-Straßen werden 70.000 £ kosten. Der gesamte Plan gelangt unter ausschließlicher Verwendung jüdischer Arbeit zur Durchführung. Verhandlungen mit der Histadruth, in deren Regie der Bau der Nordstraße, der an beiden Enden gleichzeitig vorgenommen werden soll, ausgeführt wird, sind im Gange. (Es bedurfte also erst eines monatelangen Kriegszustandes im Lande, um die Regierung endlich zu bewegen, diese elementar wichtigen Verbindungswege zu bauen. — Die Red.) Eine Übersicht über den Reiseverkehr* Der Jahresbericht des Einwanderungsdepartments der Regierung gibt eine Übersicht über den Reiseverkehr im Jahre 1935 nach den Verkehrswegen:

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