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Palästina · 1936-07-01 · Heft 7 (Juli 1936) · p. Seite 366

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Journal
Palästina
Volume
19 (1936)
Issue
Heft 7 (Juli 1936)
Article
Eröffnung von Regierungsämtern in Tel-Aviv [Nachricht]
Date
1936-07-01
Page
Seite 366 (sequence 1)
Language
German
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36ß ÖFFENTLICHE VERWALTUNG. Eröffnung von Regierungsämtern in Tel Aviv« Die Urkunden über Tel Aviv und 25 jüdische Siedlungen in Judäa und Samaria wurden nach Tel Aviv überführt, wo besondere Büros in der Allenbystreet eröffnet wurden. Auch die Verkehrskontrollämter der Polizei und das Finanzamt wurden von Jaffa nach Tel Aviv verlegt. Das Distriktsamt in Nathania* In Nathania wurde am 10. Juni die Landregistratur eröffnet, die Dokumente über die jüdischen Siedlungen in der Scharon-Ebene wurden aus Tulkarm dorthin überführt. Die Regierung erwartet einen Rückgang der Einnahmen im Finanzjahr 1936/37* Die Regierung rechnet mit erheblich verminderten Eingängen durch Rückgang der Zölle und der Landregistrierungseinnahmen, die zusammen etwa 57% der Gesamteinnahmen ausmachen. Der Rückgang wird bei den Zolleinnahmen auf Yi bis 1 Million geschätzt, da die Einfuhr im Monat März um 30% gegen das Vorjahr gesunken ist . und für die nächsten Monate noch mehr sinken dürfte. Transjordanien* Fläche; insgesamt und kultivierbar» Der Bericht der Regierung für 1935 überrascht durch eine Schätzung der Gesamtfläche Transjordaniens von nicht weniger als 90.000 km2. Bisher nahm man an, daß die Fläche des Landes zirka 65.000 km2 sei. Da Palästina 26.000 km2 mißt, so ist Transjordanien dreieinhalbmal so groß als Cisjordanien. Dagegen behauptet der Bericht, daß nur 4600 km2 (4.6 Millionen Dunam) kultivierbar wären, also zirka 5%, indes 72X)00 km2 als Wüstengebiet anzusprechen sind. Die fruchtbare Fläche umfaßt nach diesem Bericht: 1. Das tiefe Jordantal (Ghor) mit 550 km2, wovon 300.000 Dunam kultivierbar sind, 2. die Hügelära, nord-südlich ziehend 1500 m hoch, 6700 km2 Fläche, davon 2,000.000 Dunam kultivierbar, 3. der Landstreifen zwischen den Hügeln und der» Hedschas-Bahn, ein Plateau von 450 bis 1500 m mit 5250 km2, davon 2,300.000 Dunam kultivierbar. Dieses Plateau senkt sich nach Osten zur Wüste. Das Jordantal und die westlichen Hügel werden durch Quellen und Ströme bewässert, doch das Hochplateau hängt von den Regenwasserzisternen ab. Kleine kultivierbare Landstreifen finden sich auch zwischen Maan und Akaba. In der Wüste ist in guten Regenjahren genug Weide für Herden. Anläßlich der Bemessung der Landtaxe ist folgende Aufnahme der kultivierten Fläche gemacht worden: Dunam Intensiv kultiviert (bewässert) 4.394 Weingärten 75.802 In Fruchtfolge bebaut, bewässert 191.839 Ackerland: Bonitätsgrad 1 199.474 2 532.048 3 1,395.687 4 1,005.817 5 247.052 6 273.161 3,925.274 Staatsdomänen und unkultiviert 6,082.751 Zusammen 10,008.025

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