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Palästina · 1936-07-01 · Heft 7 (Juli 1936) · p. Seite 362

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
19 (1936)
Issue
Heft 7 (Juli 1936)
Article
Palästina-Gründungen im Juni 1936
Date
1936-07-01
Page
Seite 362 (sequence 3)
Language
German
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1 Orangenpapierdruckerei, 1 Kunstseidenwarenfabrik, 1 Taschentücher- und Gürtelfabrik, 1 Wäschekonfektionsfabrik, sowie 1 Textilwarenfabrik. Die Boden-, Siedlungs-, Agrar- und Bau-Wirtschaft (ohne die schon erwähnte Baustoffindustrie) war mit 7 Firmen vertreten, schließlich der Groß- und Einzelhandel, das Finanzierungs-, Verkehrs- und Gastwirtschaftsgewerbe usw. mit 22 Firmen. Auch der Berichtsmonat brachte keine neuen Kommanditgesellschaften. Kommanditgesellschaften Fachgruppen Im Gesamtguerschnitt nach Fachgruppen weisen die Neugründungen des Juni, mit denen des Vormonats verglichen, folgende Zusammensetzung auf: Mai 1936 Juni 1936 Industrie (einschließlich Baustoffindustrie) ...... 12 24 Boden-, Siedlungs-, Agrar- und Bauwirtschaft (ohne Baustoffindustrie)..............16 11 Handels-, Bank-,v Versicherungs-, Verkehrs-, Beherbergungs- Gewerbe und Sonstiges............ 22 32 Firmeneintragungen insgesamt........... 50 67 Mithin hat sich insbesondere die industrielle Gründungstätigkeit gegenüber dem Vormonat genau verdoppelt. Die Gründungstätigkeit im ersten Halbjahr 1936, verglichen mit dem korrespondierenden Vorjahrsabschnitt, zeigt folgende Ge- Gtündungstätigkeit staltung: Im Jänner bis Juni 1936 wurden im ganzen 466 (Jänner bis Juni 1935: 593) Firmen neu registriert, davon 74 (93) Genossenschaften, 89 (169) Aktiengesellschaften, 302 (328) offene Handelsgesellschaften und 1 (3) Kommanditgesellschaft. Das Aktienkapital der im Jänner bis Juni 1936 neu registrierten Aktiengesellschaften bezifferte sich insgesamt auf 504.677 (Jänner bis Juni 1935: 2,260.056) £P; außerdem bewirkten 20 (28) Kapitalerhöhungen bei bereits bestehenden Aktiengesellschaften eine Kapitalneubildung um insgesamt 430.300 (1,842.975) £P. Nachrichten und Daten ASuST"am POLITIK. Die Aufstandsbewegung der Araber. Der Kleinkrieg der Araber gegen die Mandatarmacht und den Jischuw dauert mit unverminderter Heftigkeit an. Zu Bombenanschlägen, Feuerüberfällen, Brandstiftungen und Zerstörung von Verkehrsmitteln kommen in den letzten Wochen stundenlange Gefechte mit Militär und Polizei, die auf beiden Seiten Tote und Verwundete kosten. Ausgezeichnet bewaffnete Freischärlerbanden, die über moderne Infanteriegewehre italienischer, englischer und deutscher Herkunft und reichliche Munition verfügen, führen in den Bergen einen Kleinkrieg gegen die britischen Truppen und die Polizei. Diese Banden unternehmen wohlvorbereitete Nachtangriffe auf jüdische Kolonien, Überfälle auf Truppenzüge und jüdische Lastautokolonnen und bringen zeitweise den Eisenbahnverkehr zum Stillstand. So wurden in der Woche vom 21. bis 28. Juni allein in Scharmützeln in den Bergen von Judäa 64 Araber getötet. Militär und Polizei unternehmen Streifzüge in die Gegenden, in denen sich die Banden aufhalten, durchsuchen verdächtige Dörfer nach Waffen und Freischärlern, räumen Häuser und legen dieselben nieder, beschlagnahmen Vieh und Getreide, wenn

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