Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 19 (1936)
- Issue
- Heft 5 (Mai 1936)
- Article
- Die Eisenbahnen im Jahre 1935 [Nachricht]
- Date
- 1936-05-01
- Page
- Seite 269 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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- Haifa 2× ep/1047930
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VERKEHR. 269 Die Eisenbahnen im Jahre 1935« Die Gesamteinnahmen der palästinensischen Eisenbahnen beliefen sich im Jahre 1935 auf 863.712 (1934: 725365) £P, davon entfielen 638.028 (1934: 514.008) £P auf die Palästinabahn; die Betriebskosten betrugen 612.158 (1934: 505.623) £P, davon entfielen 411.440 (1934: 317.367) £P auf die Palästinabahn. Der Personenverkehr brachte eine Einnahme von 294.512 (1934:242.974) £P, davon 195.837 (1934: 159.358) £P der Verkehr auf der Palästinabahn. In 1935 benützten insgesamt 2,558.913 (1934: 2,008.427) Fahrgäste die Bahnen, 1,503.867 von diesen die Palästinabahn. Die Einnahmen aus dem Güterverkehr betrugen 470.619 £P (1934: 387.776 £P), davon 372.631 (1934: 288.812) £P auf der Palästinabahn. Die Tonnenzahl der im Jahre 1935 auf allen Bahnen beförderten Güter betrug 1,125.863 (1934: 953.029), Es wurden unter anderem befördert: 244.811 Tonnen Zement, 146.835 Tonnen anderes Baumaterial, 60.682 Tonnen Steine, 110.189 Tonnen Orangen, 86.931 Tonnen Kerosene und Heizöle, 66.306 Tonnen Kohle und 65.556 Tonnen Maschinen und -Bestandteile. Es wurden 1935 67.479 Stück Lebendvieh befördert (1934: 125.565) und 88 Fahrzeuge (1934: 163). Die Beschäftigung der Juden in den Häfen« Während der allergrößte Teil des Güter- und Personenverkehrs in den Häfen von Jaffa und Haifa jüdisch ist, beschäftigt die Hafenverwaltung direkt überhaupt keine Juden. Die Hafenverwaltung Haifa beschäftigt regelmäßig-, ständig und direkt 500 Träger, von denen 100 Ägypter und kein einziger Jude ist. Unter den gelegentlichen Aushilfsträgern ist ein hoher Prozentsatz Hauranier und anderer Einwanderer. Die Hafenverwaltung Jaffa beschäftigt 400 Träger, unter denen ebenfalls kein Jude ist. Den inneren Hafenverkehr besorgen in beiden Häfen 60 Mann Araber. Unter den 90 Mann Zollwache in Haifa ist kein einziger Jude, unter den 80 Mann Zollwache in Jaffa nur 4. LANDWIRTSCHAFT UND KOLONISATION. Arabische Ansprüche in der Hule* Die Araber des Hule-Gebietes haben weitere 3500 Dunam, sowie den Bau von Schulen, Bewässerungsanlagen und Wegen verlangt. Der Hochkommissär hat diese Forderungen mit Ausnahme der auf 3500 Dunam angenommen. Steigender Verbrauch von Kunstdünger» Die Kunstdünger-Einfuhr des Jahres 1935 betrug 10.500 Tonnen, etwa zur Hälfte Stickstoff hältiger und zu je einem Viertel kali-. und phosphathältiger Dünger. Gegenüber den letzten Jahren stellt dies eine Steigerung von 50 bis 60% dar. Der Kunstdünger wird vor allem für Zitrus- und bewässerte Böden verwendet. In letzter Zeit zeigen auch die arabischen Landwirte steigendes Interesse für Kunstdünger und werden durch Regierungshilfe dazu angeregt. Die Tätigkeit der Nu\ Nach dem Jahresbericht der Gesellschaft hat diese in 1935 219.552 £P Darlehen gewährt. Kwuzoth, Moschweh Owdim und andere Arbeitersiedlungsgruppen erhielten 151.108 £P, und zwar insgesamt 70 Arbeitersiedlungen (24 im Emek Jesreel und in der Umgebung von Haifa, 8 im Jordantal und in Obergaliläa, 18 in Ju.däa und in der Umgebung von Tel Aviv und 12 Siedlungen im Emek Chef er). Von den Darlehen wurden 74.560 £P für Häuserbau, 48.936 £P für Pflanzungen, 31.156 £P für Wasserversorgung, 21.552 £P für Bodenerwerb, 7580 £P für Viehkauf und 4974 £P für den'Kauf landwirtschaftlicher Maschinen verwendet. Der Reingewinn der Gesellschaft betrug 13.665 £P und es wird die Ausschüttung einer Dividende von 5% vorgeschlagen.