Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 19 (1936)
- Issue
- Heft 4 (April 1936)
- Article
- [Rezension] / a. b.
- Date
- 1936-04-01
- Page
- Seite 217 (sequence 2)
- Language
- German
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wieder, sie lassen seine ungemein lebendige, zupackende und doch so sensible Natur erkennen und ihn vor uns erstehen. Das tragische Ende dieses Mannes hat die zionistische Bewegung unendlich verarmt. a. b. Jüdische Kinder in Erez Israel* Ein Photobuch. Von Nachum Gidal, Text von Berta Badt-Strauss. Mit 20 Bildtafeln, Brandus'sche Verlagsbuchhandlung, Berlin, 8 Seiten. —- Man weiß von den Palästina-Filmen, wie prächtig die Kinder in Erez Israel gedeihen. Das vorliegende Büchlein gibt 20 Aufnahmen von besonders originellen Kindertypen und bietet einen herzerfreuenden Anblick. Der einleitende Text ist ebenso lebendig, wie die Kinderbildnisse. Alijah. Informationen für Palästina-Auswanderer. Von Walter Tempel und Dr. Hugo Herrmann. Mit einer Karte. Herausgegeben vom Palästina-Amt, Berlin, 8. Auflage, 1936, 180 Seiten. — Dieses reichhaltige, umfassende Buch ist in der vorliegenden neuen Auflage, wiederum inhaltlich vermehrt worden. In klarer Gliederung wird ausführliche Auskunft über alles gegeben, was ein Jude, der nach Palästina einwandern will, an Informationen braucht. Diese sind so erschöpfend, daß das Buch als vorzügliche Informationsquelle über Palästina an und für sich gelten kann. Arba Schanim (Vier Jahre), 1932 bis 1935, von H. Frumkin. Herausgegeben von der Histadruth, Tel Aviv 1936, 40 Seiten. ~* Diese Broschüre ist die Wiedergabe eines Referates, das der Verfasser auf der letzten Tagung der Histadruth (Arbeiterorganisation) gehalten hat und einen systematischen, geordneten, interessanten Überblick über die vier Konjunktur jähre 1931 bis 1935 in Palästina gibt. Wir bringen unter verschiedenen Titeln einige der von Frumkin zusammengestellten Tabellen. »Gestern und Heute»« Unter diesem Titel begann eine Serie von kleinen Veröffentlichungen im Brandusschen Verlag, Berlin, zu erscheinen. Die Bändchen sind in Format und Ausstattung besonders anziehend. Eine derselben: Herzl-Briefe von Manfred Georg (mit einem Porträt, 90 Seiten) bringt solche in guter Auswahl und gibt nach Art der von Dr. Kobler edierten Judenbriefe, dazwischen biographische Geleitworte. Eine solche kleine Auswahl kommt dem Bedürfnis der heutigen Lesewelt nach möglichst kurzer Informationslektüre entgegen. In einer \ zweiten Ausgabe wäre auf Verbesserung des Stils im verbindenden Text zu sehen. Wendungen, wie: »Wer war Herzl schon?«, »als er wirklich starb«, »der Segen des;»Lichtes, in dem man stehen darf«, »er hatte sich den Traum erfüllt«, »so lächerlich stoßen sich die Dinge im Raum eines Lebensgeschehens« usw., Stecher* von dem glänzenden Stil der Herzischen Schreibweise kraß ab. Ein weiteres Bändchen: Freitagabend, von Joachim Prinz (mit einer Abbildung, 72 Seiten), gibt die hebräischen Texte der Freitagabendlieder mit deutscher Sinnerklärung. Dieses Bändchen — dessen reizende Ausstattung an die Editionen des »Leuchter«-Verlages erinnert, ist eine besonders schöne und empfehlenswerte Veröffentlichung. Drei Jahre zionistische Bewegung in Deutschland. Bericht an den 25. Delegiertentag der ZVFA, Verlag Jüdische Rundschau, Berlin 1936, 250 Seiten. — Nach dreieinhalbjähriger Pause wurde im Februar 1936 ein Delegiertentag der Zionistischen Organisation Deutschlands abgehalten. Der vorliegende Bericht hat über die schicksalsreichste Zeit, die der Zionismus in Deutschland je erlebt hat, Rechenschaft zu erstatten. Er gibt ein Bild des ungeheuren Aufschwunges der Bewegung (so ist die Zahl der Mitglieder des Hechaluz in zweieinhalb Jahren von 500 auf 15.000 gestiegen) und der großzügigen Tätigkeit der Organisation. Hamitkadem. Von Ben Chaviv, Verlag Jos. Schlesinger, Wien 1936, 120 Seiten: Der Verfasser von »Lerne Hebräisch« (5. Jahrgang, 1935, 112 Seiten) gibt ein neues