Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 19 (1936)
- Issue
- Heft 4 (April 1936)
- Article
- Nachfrage nach Setzlingen [Nachricht]
- Date
- 1936-04-01
- Page
- Seite 210 (sequence 2)
- Language
- German
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gefordert. Es konnten aber nur 77.000 Setzlinge für Wein und 38.000 für Obstbäume geliefert werden. Die Zucht von Johannisbrotbäumen* Wie schon wiederholt mitgeteilt, fördert die Regierung diese Zucht. Die Frucht ist unter anderem auch als Viehfutter verwendbar. Im Jahre 1935 ließ die Regierung 10.000 Bäume pflanzen. Im Jahre 1936 plant sie 30.500 Bäume setzen zu lassen. Das landwirtschaftliche Jahr 1935* Einer Veröffentlichung der Regierung über die Lage der Landwirtschaft im Jahre 1935 entnehmen wir folgende Daten: Nach 3 Trockenjahren ist endlich das Jahr 1935 ein günstiges für die Landwirtschaft gewesen. Die Ernten haben sich bedeutend vergrößert, wie nachstehende Ziffern zeigen: 1933 1934 1935 i n Tonn e n 44.000 82.000 103.000 Gerste....... 34.000 68.000 68.000 Wassermelonen .... 20.400 40.500 69.000 8.800 42.000 46.000 214 2.600 6.900 720 1.329 81.818 1932/33 1933/34 1934/35 Exportiert Kisten Zitrus 4,498.241 5,526.097 7,330.846 Die Durchschnittspreise im Distrikt Jerusalem waren: Dezember 1935 Dezember 1934 LP per Tonne Weizen..... 8.000— 8.500 9.500-10.500 Gerste . ... 3.830— 4.000 5.750- 6.000 Durrah ... . 4.000- 4.430 5.250— 5.500 Kersenneh .... 7.000— 7.080 9.000- 9.250 Tibn...... '1.000— 1.430 2.000— 2.600 Linsen..... 13.000—13.080 14.500—15.000 Kichererbsen . . 9.000— 9.125 13.000-13.500 Bohnen ... . 10.350—11.000 11.000—12.000 Kartoffel .... 7.900— 8.000 8.500— 9.500 Den Fellachen im Hügelland wurden 50.000 £ an Darlehen zu 8% (Kooperativen 6%) gegeben. Ein Wolkenbruch verursachte im (arabischen) Distrikt Nablus einen Schaden von 20.000 £. Die Regierung gab 5000 £ als Hilfe. Die Grasweide war ausgezeichnet, die Feldmäuse machten wenig Schaden. Eine neue Versuchsstation der Regierung wurde in Ain Aroub zwischen Jerusalem und Hebron angelegt. Die Produktion von Kartoffeln auf 12.000 Dunam (Vorjahr 6200) dürfte 6500 Tonnen (3000) ergeben haben. Tomaten wurden auf 30.000 Dunam gebaut (1931/32: 22.900), Ertrag 14.500 Tonnen (1931/32: 8000). Die Regierung pflanzte 853.000 Bäume. An Forstreservaten gab es 1935 39.000 Dunam. Der Viehimport ist gegen 1934 um 42% gestiegen, der von Geflügel um 140%.