Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 19 (1936)
- Issue
- Heft 4 (April 1936)
- Article
- Das Wirtschaftsbarometer: März 1936
- Date
- 1936-04-01
- Page
- Seite 201 (sequence 6)
- Language
- German
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- Haifa 1× ep/1047930
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(1,442 kg) für Sohlenleder —.190 bis —,205 (Vormonat: —,200 bis —,215) £P. Gut 201 gefragt ist nach wie vor Ware zur Sandalenherstellung. Am Bauholzmarkt ist noch keine nennenswerte Wiederbelebung zu verspüren, ebensowenig im Geschäft mit Möbelholz. Durch mehrmonatige Höh Zurückhaltung im Import ist es gelungen, die Lagerhaltung nunmehr dem verringerten Absatz anzupassen. In Fachkreisen Tel Avivs, Jaffas und Jerusalems hat der Beschluß der Regierung stark verstimmt, den Hafen Jaffa auch über die Zitrus-Saison hinaus für den Schwergüter-Import, insbesondere auch für die Holz-Einfuhr, zu sperren und nur den Weg über Haifa freizulassen. Erneut wird daher die Forderung nach dem Bau eines speziellen Holz-Hafens für Tel Aviv—Jaffa erhoben. Der Jahreszeit gemäß ist mit dem Wiederbeginn der Baumpflegearbeiten auf den Pflanzungen auch das Geschäft in Baumstützen in Gang gekommen. Pro 100 Stück loko erzielen, in rumänischer und russischer Herkunft, Gabelstangen —,500 £P und lange Stangen 1,300 bis 1,500 £P. Das Preisniveau für Zement wie für Kacheln, Silikat- Ziegel, Fußbodenplatten, Tonröhren usw. ist nach wie Zement und Baukeramik vor im Abbröckeln begriffen, da vom Auslande immer noch große Warenposten, zumal in 'Zement und Kacheln, auf den Palästina-Markt gebracht werden, denen zurzeit keine adäquate Nachfrage gegenübersteht. Im Hinblick auf das lange vernachlässigte Qualitätsprinzip ist es zu begrüßen, daß soeben der palästinensische Architekten- und Ingenieurverband in Tel Aviv ein permanentes Handelsmuseum für Baustoffe eröffnet hat, im Zusammenhang mit seinen Plänen, obligatorische Qualitätsnormen in der palästinensischen Bauwirtschaft durchzusetzen. Die neuerliche Befestigung am internationalen Eisenmarkte, die durch den rapid zunehmenden Rüstungsbedarf zahlreicher Länder angeregt wird, ist Eisen am Palästina-Markte so gut wie spurlos vorübergegangen. Der Bedarf des Baugewerbes an Trägern, Rundeisen, Winkeleisen, Wasserleitungsrohren zeigt gegenüber dem ziemlich stillen Vormonat noch keine sehr bedeutende Erholung. Mit der Wiederaufnahme der landwirtschaftlichen Außenarbeiten ist auch die Nachfrage nach Wellblech wieder reger geworden, bei Preisen, die der internationalen Notierung folgen. Das Geschäft der Importeure von Halbfabrikaten mit den Weiterverarbeitern bewegt sich in ruhigen Bahnen. Mit Rück- Nichteisenmetalle sieht auf die noch anhaltende Begrenzung und Verteuerung des Kredits begnügt man sich mit möglichst knappen Lagerbeständen, selbst auch in Produkten, deren Weltmarktpreise anziehen. Die weitere Geschäftsentwicklung hängt davon ab, in welchem Grade die Einwanderung der kommenden Monate und die politische Entwicklung inner- und außerhalb Palästinas den Baumarkt beeinflussen werden, der ja der Hauptabnehmer der Fabrikate der palästinensischen Metallverarbeitung ist. Palästina-Gründungen im März 1936* Die palästinensische* Grüdnungstätigkeit blieb im März 1936, wenn man von der Zahl der amtlich neu registrierten Firmen ausgeht, gegenüber dem Vormonat um 17% zurück. Februar März Amtlich publizierte Firmen-Eintragungen: 1936 Genossenschaften (»Co-operative Societies«)..... 5 20 Aktiengesellschaften (»Companies«)........ 35 12 Offene Handelsgesellschaften (»Partnerships«) .... 59 51 Kommanditgesellschaften (»Limited Partnerships«) . . 1 — Eintragungen Firmeneintragungen insgesamt 100 83