Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 19 (1936)
- Issue
- Heft 3 (März 1936)
- Article
- Der Bodenerwerb durch Juden in 1935 [Nachricht]
- Date
- 1936-03-01
- Page
- Seite 158 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Mentioned entities
- Hebron 1× ep/1047559
- Safed 1× ep/1046078
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-| FCQ In der Gebirgsgegend wurden 4849 Dunam erworben, davon 3431 in der Umgegend von Jerusalem, 769 in der von Hebron, 554 bei Safed und schließlich 95 bei Safed. Ausdehnung des Kartoffelanbaues*' Infolge der wachsenden Nachfrage der europäischen Einwanderer ist der Kartoffelanbau seit 1933 ständig vergrößert worden. Anbaufläche Ernte 1932/33 Dunam 29.566 7.471 Tonnen 1933/34 „ 31.654 11.201 1934/35 „ 30.092 14.525 Erhöhung der Tomatenernten* Während sich die Fläche für den Tomatenanbau nur wenig veränderte, sind die Bodenerträge stark gestiegen. Anbaufläche Ernte 1932 Dunam 2.329 1.018 Tonnen 1933 „ 5.000 2.500 1934 „ 6.234 3.000 1935 „ 12.000 6.500 (Schätzung) Die Olivenölproduktion im Jahre 1935. Im Jahre 1935 betrug diese 8818 Tonnen, gegenüber 1320 und 720 in den beiden vorhergehenden Jahren, die eine sehr schlechte Ernte hatten. Die Dürre. Unter den Fellachen erweckt die Regenarmut des Winters große Sorgen, denn an manchen Stellen mußte die vertrocknete Saat zum zweiten Male gesät werden. Besonders im Süden und in Transjordanien bestehen deshalb große wirtschaftliche Schwierigkeiten. Neue Wasserfunde* Wie uns Ingenieure Loenberg-Löwenstein mitteilen, wurde in Atlith in bloß 26 bis 32 m Tiefe 50 m3 Wasser pro Stunde erbohrt, das für die beiden landwirtschaftlichen Siedlungen Atlith, die in der Nähe gelegenen Betriebe der Palestine Salt Company und die im Bau befindliche Papierfabrik, in Betracht kommt. Ferner wurden auf den neu erworbenen Böden von Jdnibbe südöstlich von Gedera 15 m3 Wasser pro Stunde erbohrt. Der Boden wird vom Irgun Kfar Menachem besiedelt werden. Weitere Wasserfunde. Wie uns Dr. Stern von der Geophysical Society mitteilt, wurden im östlichen Emek vier weitere Bohrungen vollendet, die die außerordentlich günstige Wassermenge von 500 m3 pro Stunde ergeben; und zwar wurden bei Vertiefung des Brunnens von Chefzihah in einer Tiefe von 39.80 bis 44 m 150 m3 Wasser erbohrt, bei einer zweiten Bohrung in Schattah für den neuen Siedlungspunkt des Kibbuz Hachugim etwa 100 m3 pro Stunde in 23 und 27 m Tiefe, in der Kwuzah Gewah bisher 30 m3 in 92 m Tiefe, sowie eine weitere Bohrung für die Kwuzah Ein Harod, mit einer Wassermenge von 110 m3 pro Stunde, bei 3 m Abfall, die daher mindestens 200 m3 pro Stunde ergeben dürfte. Ein weiterer Wasserfund wurde in Poriah (Galü) gemacht, bei der eine Probepumpe drei übereinanderliegende Horizonte in 111, 145 und 163 m Tiefe ergab. Die landwirtschaftliche Kreditbank. Die Vorbereitungen zur Schaffung einer jüdischen Kreditbank zwecks Beschäftigung jüdischer Arbeiter in der Landwirtschaft sind beendet. Die Anglo Palestine Bank gibt dazu 25.000 £P, die Jewish Agency 6500 £P, während der Rest von der jüdischen Landwirtschaft aufgebracht werden soll. Neuer Moschaw* In der Nähe von Herzliah wurde ein neuer Moschaw gegründet, der 100 Seelen in 30 Wirtschaftseinheiten mit je 12J/£ Dunam umfaßt. Die Siedler sind zum größten Teil seit langem im Lande ansässige Arbeiter.