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Palästina · 1936-03-01 · Heft 3 (März 1936) · p. Seite 157

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
19 (1936)
Issue
Heft 3 (März 1936)
Article
Berufliche Gliederung des Jischuw [Nachricht]
Date
1936-03-01
Page
Seite 157 (sequence 1)
Language
German
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Berufliche Gliederung des Jischuw: Über diese gibt Frumkin folgende Tabelle: Berufstätige Berufstätige und Angehörige Ende 1931 Anfang 1936 Ende 1931 Anfang 1936 Zahl °/0 Zahl % Zahl % Zahl °/0 Landwirtschaft. . 12.306 18.5 23.000 16.1 27.017 15.6 50.500 13.5 Bau....... 6.511 9.8 19.000 13.3 16.948 9.7 49.600 13.2 Industrie..... 16.455 24.6 35.000 24.5 42.770 24.5 89.500 23.9 Transport, Verkehr . 3.278 4.9 8.500 5.9 9.629 5.5 25.000 6.6 Freie Berufe .... 7.442 11.1 13.500 9.4 17.490 10.0 31.800 8.5 Verwaltung und Heer 1.303 2.0 2.000 1.4 f.428 2.0 5.200 1.4 147.295 70.9 101.000 70.6 117.282 67.2 251.600 67.1 Handel...... 10.919 16.4 42.000 29.4 33.796 19.4 123.400 32.9 Haus....... 3.398 5.1 42.000 29.4 3.254 3.0 123.400 32.9 Verschiedene . . . 5.071 7.6 42.000 29.4 18.268 10.4 123.400 32.9 66.683 100.0 143.000 100.0 174.610 100.0 375.000 100.0 Die Gliederung der arabischen Bevölkerung. Die arabische Bevölkerung, die nach einer Schätzung, die sich auf die Volkszählung von 1931 stützt, derzeit 889.201 Seelen beträgt, gliedert sich in Fellachen, Städter und Beduinen. Die Zahl der Fellachen beträgt 593.785, von denen 22.148 Christen und 571.637 Moslems sind. Die ständig zunehmende städtische. Bevölkerung beträgt 257.325, darunter 69.750 Christen und 188.075 Moslems. Die Beduinen, die vor allem im Distrikt Beer Scheba, eine nomadische Lebensweise führen, aber allmählich zu Fellachen oder städtischen Arbeitern werden, zählen 66.553. Die moslemische Bevölkerung enthält verschiedene Splitter anderer islamitischer Völker, Ägypter, die sich zum größten Teil vollkommen assimiliert haben und ihren eigenen arabischen Dialekt, zugunsten des palästinensischen aufgegeben haben, Mugrabim, Araber aus Nordafrika, die vor allem in einem eigenen Viertel in Jerusalem und 2000 Seelen stark in einigen Dörfern Galiläas wohnen. Aus anderen Ländern Asiens kommen Tscherkessen, die zusammen 900 Seelen in zwei Dörfern Galiläas, in größerer Zahl jedoch in Transjordanien wohnen und die zum Teil noch nomadischen Kurden und Turkmenen. Die ersteren wohnen auch in den Städten Safed und Jerusalem. Zu erwähnen wären noch einige hundert Nachkommen bosnischer Mohammedaner und die zum Teil als Heeresarbeiter, zum Teil als Sklaven ins Land gekommenen Sudanesen. Die Gesamtbevölkerung. Nach den oben gegebenen Schätzungen stellt sich die seßhafte Gesamtbevölkerung Palästinas für 1935 wie folgt dar: Insgesamt Davon Juden Nichtjuden % Christen % Moslem % Insgesamt % Stadt . . 541.325 284.000 52.00 69.250 12.15 188.075 35.25 237.325 48.00 Land . - . 684.785 91.000 13.00 22.148 3.15 571.637 83.15 593.785 81.00 1,226.110 375.000 30.58 91.398 4.22 759.712 65.20 831.110 69.42 LANDWIRTSCHAFT UND KOLONISATION. Der' Bodenerwerb durch Juden in 1935* Nach einer Mitteilung des Statistischen Amtes der Jewish Agency wurden im Jahre 1935 72.905 Dunam Boden von Juden erworben, gegen 62.114 in 1934 und 36.992 in 1933. . Diese Erwerbungen verteilen sich auf das Land wie folgt: Bezirk Jaffa und Ramleh 6450 Dunam, Bezirk Gaza 1750, Bezirk Haifa 5803, Bezirk Akko 2095, Bezirk Tulkerm 1658, insgesamt entlang der Küste 17756 Dunam. Im Emek Jesreel wurden 6933 Dunam und im Jordantal IS.867 neu erworben, davon im Bezirk Beisan 11.894 und 6923 in der Gegend von Tiberias.

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