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Palästina · 1936-03-01 · Heft 3 (März 1936) · p. Seite 154

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Journal
Palästina
Volume
19 (1936)
Issue
Heft 3 (März 1936)
Article
Einwanderung im Jahre 1935 [Nachricht]
Date
1936-03-01
Page
Seite 154 (sequence 2)
Language
German
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Die Einwanderung nach wichtigsten wirtschaftlich-sozialen Gruppen (Juden und Nichtjuden zusammen): 1935 1000-£Pdetto Arbeitdetto Verwandte Sonstige Gesamt- Kapi¬ Angehörige nehmer Angehörige von Palä-* einwantalisten stina-Einderung wohnern Jänner 397 345 1.284 1.236 794 296 4.352 Februar 511 447 1.660 1.675 988 373 5.654 März 689 707 1.740 1.461 1.777 822 7.196 April 453 384 1.236 1.115 1.171 377 4.736 Mai 581 449 779 946 1.421 426 4.602 Juni 506 431 778 908 1.657 550 4.830 Juli 657 498 1.204 1.000 1.441 615 5.415 August 439 379 1.252 1.096 1.570 387 5.123 September 626 671 1.762 1.261 1.905 490 6.715 Oktober 485 518 1.640 1.111 1.738 614 6.106 November 691 484 653 437 1.491 884 4.640 Dezember 363 429 984 889 1.676 436 4.777 Jahr 1935 6.398 5.742 14.972 13.135 17.629 6.270 64.146 » 1934 5.193 4.618 11.276 11.259 7.281 4.516 44.143 „ 1933 3.267 2.360 11.468 7.852 3.155 3.875 31.977 Prozentuale Veränderung 1935 gegenüber 1934 23.2% 24.3% 32.8% 16.2% 142.1% 38.8% 45.3% Wie die Tabelle zeigt, ist die Gruppe der »angeforderten« Verwandten von Palästina-Einwohnern, praktisch vor allem Eltern, weitaus in den Vordergrund getreten. Das Wachstum der Kapitalisten-Alijah hat nicht in gleichem Maßstabe angehalten wie im Vorjahr. Dagegen hat die Arbeitnehmer-Einwanderung die relative — Stagnation des Vorjahrs wieder etwas überwunden. Im ganzen hat das Jahr 1935 die bisher höchste Palästina-Immigration gebracht. Was die religiöse, bzw. nationale Gruppierung betrifft, so ist die Zahl der jüdischen Einwanderer von 30.327 im Jahre 1933 und 42.359 im Jahre 1934 auf 61.854 im Jahre 1935 gestiegen. Was die Nichtjuden betrifft, so ist ein direkter Vergleich von 1935 mit den beiden Vorjahren nicht möglich, da die Einwanderungsstatistik inzwischen von der religiösen zur nationalen Rubrizierung übergegangen ist: Während man im Jahre 1933 unter dem religiösen Gesichtspunkt 1307 Christen, 337 Mohammedaner und 6 Sonstige, im Jahre 1934 sodann 1494 Christen, -289 Mohammedaner und 1 Sonstigen gezählt hatte, sind nunmehr für 1935 unter dem nationalen Gesichtspunkt neben den Juden 903 Araber und 1389 Angehörige anderen Volkstums ermittelt worden. Über die Motive dieses Übergangs von der religiösen zur nationalen Klassifizierung, die ja die jüdische Gruppe infolge ihres gleichzeitig religiösen und nationalen Charakters unberührt läßt, hat sich die Regierung niemals offiziell geäußert. Von den obigen Berechnungen sind, da sie auf den amtlichen Angaben beruhen, nur »legale« oder nachträglich »legalisierte« Immigranten erfaßt. Umfang und Zusammensetzung der sogenannten »illegalen« Einwanderung sind auf Grund dieses Materials also nicht zu beurteilen. Nach der Staatsangehörigkeit: Polen 29.407, Deutschland 5464, Rumänien 3616, Griechenland 2105, Lettland 1003, Litauen 1977, USA. 1602, Jemen 1339, Tschechoslowakei 1347. Unter den Einwanderern waren 3523 sephardische und 1569 orientalische Juden.

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