Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 19 (1936)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1936)
- Article
- Schiffs- und Güterverkehr in Jaffa und Haifa [Nachricht]
- Date
- 1936-02-01
- Page
- Seite 104 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- Haifa 1× ep/1047930
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104 Die Tonnage: Die Löschung derselben: Die Verladung der abgehenden Schiffe: Jaffa 1,815,318 1,799.655 Haifa 3,746.564 2,542.421 Summe . 5,561.882 4,342.076' Jaffa 287.262 396.823 Haifa 596.405 381.785 Summe 883.667 778.608 Jaffa 121.988 89.533 Haifa 110.127 80.032 Summe 232.115 169.565 Bei diesen Zahlen ist die eine Zeitlang herrschende Verkehrssperre des Hafens von Jaffa zu berücksichtigen. Neue Straße zwischen Tel Aviv und Petach-Tikwah* Zwischen Tel Aviv und Petach-Tikwah wird mit Rücksicht auf den starken Verkehr eine neue Straße parallel zur alten angelegt. BEVÖLKERUNG. Bevölkerungsbewegung 1934. Die Geburten in Palästina betrugen im Jahre 1934 41.5 auf das Tausend (1933 44 pro 1000), die Sterblichkeit 21.8 (20) pro 1000, die Kindersterblichkeit 157.6 (144) pro Tausend, unter der jüdischen Bevölkerung betrug die Geburtenziffer im Jahre 1934 30.23 pro Tausend und die Kindersterblichkeit 77.95 pro Tausend. LANDWIRTSCHAFT UND KOLONISATION Die Bohrmethoden. Über diese schreibt uns Ing. Friwo: Das Bohren nach Wasser hat sich im Zusammenhange mit der prekären Wasserfrage in Palästina so entwickelt, daß eine große Anzahl verschiedener Bohrmethoden angewandt werden. In der Nähe der Küste ist es verhältnismäßig einfach, zu bohren, so daß man oft Bohrungen auch über 100 m von Hand aus abteufen kann. Hingegen ist die Exploitation von Wasser bei jenen Bohrungen, die in lockeren Schichten das Wasser antreffen, ziemlich schwierig. Man ist gezwungen, Filter einzubauen, und dadurch ist die Lebensdauer solcher Brunnen nur auf einige. Jahre begrenzt. In letzter Zeit hat man es oft versucht, die Mantelröhren solcher Brunnen zu perforieren und gegebenenfalls in diese perforierte Rohrtour Filter einzubauen, wodurch eine größere Lebensdauer solcher Brunnen erzielt wird. Die größte Bohrgesellschaft im Lande, die Continental Steel Trading Co. Ltd., hat diese Methoden schon öfters mit Erfolg angewendet. In anderen Teilen des Landes ist das Bohren schwieriger, da oft die mergeligen oder tonigen Scnichten mit äußerst harten Hornsteineinlagen durchsetzt sind (Senon), welche sich sehr schwer durchbohren lassen. Schwierig sind auch die oft quarzitischen Dolomite der Kreideschichten, besonders dann, wenn sie, so wie am Fuße des Carmel, stark gebrochen sind und steil einfallen. Interessante Bohrungen gibt es im Emek und besonders im Galil, welche oft schon im Basalt angesetzt werden. Auch diese Bohrungen sind vermöge der außerordendichen Härte des Basalts schwierig und die Bohrfortschritte demgemäß gering.