Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 19 (1936)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1936)
- Article
- Zitruskontingent in Ungarn [Nachricht]
- Date
- 1936-01-01
- Page
- Seite 50 (sequence 1)
- Language
- German
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Zitruskontingent in Ungarn» Die ungarische Regierung hat 250 Tonnen als monatliches Zitruskontingent aus Palastina für die Zeit vom 1. November 1935 bis 1. April 1936 bewilligt Der Außenhandel mit Ägypten* Nach der ägyptischen Außenhandelsstatistik hat sich der Export Ägyptens nach Palästina in den ersten acht Monaten des Jahres gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahre von £E 265.147.— auf £E 325.203.— erhöht, während der Export Palästinas nach Ägypten von £E 79.887.— auf £E 105.682.— stieg Zunahme des Fischexports» Die Ausfuhr von frischen und gefrorenen Fischen hat im ersten Halbajhr 1935 bereits den Gesamtexport des Vorjahres überschritten. LANDWIRTSCHAFT UND KOLONISATION. Der Bodenstreit um Hartijeh» Der Distriktskommissär des Norddistrikts hat den arabischen Okkupanten des strittigen Bodens von Hartijeh die weitere Bearbeitung bis zur gerichtlichen Entscheidung untersagt. Eine vorher ergangene Entscheidung zugunsten des Keren Kajemeth betraf nur einen Teil der Okkupanten, so daß nun gegen weitere Elf Klage erhoben wird. Der Bodenstreit um Chefzibah. Der seit langer Zeit um den Boden von Chefzibah geführte Rechtsstreit ist letztinstanzlich zugunsten der jüdischen Partei entschieden worden. Bodenstreit um Beth Schean. Im Kreis Beth Schean ist ein Bodenkonflikt zwischen dem Keren Kajemeth und dem Scheich El Zinati entstanden, in dessen Verlauf die Behörden beiden Streitteilen die Bearbeitung des Bodens bis zur Klärung der Lage verboten haben. RegenmangeL Nachdem die reichlichen Frühregen eine ausgezeichnete Ernte erwarten ließen, herrschte in der letzten Zeit Regenmangel, so daß die Aussichten sich verschlechtert haben. Aufforstung» Die Regierung hat einen Fünfjahrplan zur Aufforstung im ganzen Lande aufgestellt, nach dem alljährlich 5000 Dunam bepflanzt werden sollen. Außerdem wurden 1000 £P zur Aufforstung des Ölbergs bewilligt. Die Düngerversorgung des Farmerverbandes. Nach dem Bericht des Zentralbureaus des Jüdischen Farmerverbandes organisiert die Zitruspflanzungsabteilung die Versorgung mit organischem Dünger und die Zentralisation des Einkaufs von chemischem Dünger. In sieben Monaten hat die Abteilung 786 Tonnen Kunstdünger für 6000 £P und 3818 Waggonladungen organischen Dünger für 28.000 £P bezogen. Vordringen arabischer Arbeit. Eine kürzlich von der Histadruth veranlaßte Untersuchung der Veränderungen der Lage der jüdischen Arbeit in den Kolonien ergab, daß in den letzten zwei Jahren mindestens 30.000 Dunam von jüdischer zu arabischer Arbeit übergegangen sind, das ist fast die Hälfte der landwirtschaftlichen Arbeit in den Kolonien Judaeas, Scharons und Schomroms (Samarias). Siedlungsarbeit. Vorarbeiten im Beisangebiet. Eine Kommission hat sich ins Beisangebiet begeben, um auf der Fläche zwischen Beth Alpha und Beisan (Beth Schean) die notwendigen Vorarbeiten und Untersuchungen zur Aufstellung des Siedlungsplanes vorzunehmen. Kapitalserhöhung der »Nir«. In einer außerordentlichen Versammlung der Aktionäre der »Nir« (Siedlungs-Kredit-Kooperative der Arbeiterschaft) wurde eine Kapitalserhöhung in Form von Neuemission von Vorzugsaktien von 40.000 £P Nominale