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Palästina · 1935-12-01 · Heft 12 (Dezember 1935) · p. Seite 630

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Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 12 (Dezember 1935)
Article
Zur Hydrologie der Küstenebene Palästinas
Date
1935-12-01
Page
Seite 630 (sequence 2)
Language
German
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4. Löwengart, Zur Geologie der Küstenebene Palästinas, 1928. 5. Picard, Springand Groundwater in the Esdrelon Valley and the Coastal Piain, Tel-Aviv 1927. 6. Range, Die Küstenebene Palästinas, Berlin 1922. Zusammenhängend über den ganzen Komplex veröffentlichten zuerst 7. Löwengart und Goldschmidt, Das Wasser als Bodenschatz Palästinas, Tel Aviv 1927. Des ferneren berichtete Dr. Löwengart 1928 der Jewish Agency in einem umfassenden Gutachten sowie ich gleichfalls der Jewish Agency für ihr Memorandum an Sir John Hope-Simpson. Im Laufe der folgenden Jahre jedoch änderte sich infolge weiterer Erschließung durch neue Bohrungen das Bild, speziell in der Beziehung zwischen Grundwasser der Vorberge und der Küstenebene, wie ich dieselben daraufhin in einem Bericht an die I. P. C. im Juli 1933 niederlegte. Seitdem ist nicht sehr viel Wesentliches zur Erkenntnis der Verhältnisse hinzugekommen. Ich erfülle gern die Dankespflicht gegen Herrn G. S. Blake, Geological Adviser, der mir stets, auch bei dieser Veröffentlichung, seinen Rat und seine reiche Erfahrung als Geologe zur Verfügung stellte. Ebenso bin ich dem Commissioner for Lands and Surveys, Col. Salmon, zu Dank verpflichtet für die gütige Erlaubnis zur Benützung der Survey-Karte 1 : 250.000. Desgleichen danke ich Herrn Dr. W. Stern, Jerusalem, der mir manche wertvollen Ergebnisse seiner geophysikalischen Untersuchungen freundlichst mitteilte. Zu Dank verpflichteten mich auch die zahlreichen Bohrunternehmer, die mich stets bereitwilligst mit Bohrproben versorgten, speziell Continental Steel Trading Company, Kevuzath Hassadeh und Gebrüder Hahn. Die Aufgabe. Zweck einer hydrologischen Arbeit ist, das Vorkommen von Wasser unter und über Tage festzustellen und zu beschreiben, seine chemischen Eigenschaften festzulegen, seinen Ursprung zu finden, die zur Verfügung stehenden Mengen festzulegen, welche man ihm entziehen kann, ohne den Vorrat zu erschöpfen und die hiezu erforderlichen Einrichtungen zu beschreiben. Es muß zu diesem Zwecke der Untergrund geologisch und mechanisch (Durchlässigkeit) untersucht werden, die Mächtigkeit der Wasserschichten, das Spiegelgefälle des Wassers sowie seine Ausdehnung in horizontaler Erstreckung vermessen werden. Die Methode. Die auch von mir benutzte Methode ist am besten als eine geo-hydrologische Methode zu bezeichnen, indem einmal die geologische Situation geklärt wurde, unter weitestgehender Zuhilfenahme der Erscheinungen, welche an Oberflächen- und Grundwasser festgestellt werden konnten, welches seinerseits nivellistisch aufgenommen und chemisch analysiert wurde. Oft ließen derart festgestellte Eigenschaften des Wassers (Spiegellage, chemische Zusammensetzung und Mengenbestimmung) weitgehende Schlüsse auf die geologischen Verhältnisse zu, woraus dann weiter Ursprung des Wassers und Möglichkeit der Erschließung noch unerschlossener Wasservorräte gefolgert werden konnten. Es kann die weitestgehende Anwendung dieser Arbeitsmethode, die eine vollkommene und absolut uneigennützige Zusammenarbeit von Hydrologen, Geologen und Geophysiker zur Voraussetzung hat, nur empfohlen werden. Das Objekt. Die vorliegende Arbeit umfaßt drei Hauptgebiete: Den zentralen Teil der Küstenebene, von Yibna—Maskeret Batya (Eqron)—Niana im Süden bis Nathanya ■—Tulkarm im Norden; den nördlichen Teil, Gegend Hadera—Pardess Hanna—Karkur —Binyamina und den südlichen, südlich der Linie Yibna—Niana (vgl. Karte 1 : 250.000).

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