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Palästina · 1935-11-01 · Heft 11 (November 1935) · p. Seite 625

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Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 11 (November 1935)
Article
[Nachricht]
Date
1935-11-01
Page
Seite 625 (sequence 2)
Language
German
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The Banker« (Mit Artikel von Dr. Kurt Grünwald über die jüngste Entwicklung im palästinensischen Bankwesen.) Oktober, London. Boustnai Nr. 24—27, Rechoboth. BESPRECHUNGEN. »Prakim b'Kalkala mdinit w'Thorat Hakonjunktura« (Kapitel aus der Nationalökonomie und der Konjunkturlehre). Von Fritz Naphtali, übersetzt und zum Druck vorbereitet von Dan P i n e s, mit einem Vorwort von S. Kaplanski. Herausgegeben von der Studentenschaft des Technikums Haifa, 1935, 212 Seiten. — Das vorliegende Buch stellt eine Sammlung von Vorlesungen dar, die Fritz Naphtali vor den Hörern des Technikums gehalten hat» Die Aufgabe war also begrenzt und wurde vom Autor in vorbildlicher Weise gelöst. In inhaltsreicher Kürze, in einer sorgsam abgewogenen Darstellung wirkt dieses Buch als Führer für den Anfänger des nationalökonomischen Studiums. Der Verfasser wendet hier eine bewährte Methode an. Er geht vom Betrieb oder genauer vom Unternehmen als Keimzelle der Wirtschaft aus und versucht — unter Erläuterung der damit verbundenen Begriffe — ihre Einbettung im gesamten Wirtschaftsprozeß klarzulegen und ihre Verflechtung mit den Einzelgebieten der Volkswirtschaft herauszuschälen. Mit Absicht vermeidet Naphtali jegliche Deduzierung, jegliches »Theoretisieren« und, stets auf seinen Hörerkreis abzielend, verfährt er in induktiver Weise und gibt in beschreibender Form einen anschaulichen Unterricht über das Grundgerüst der Wirtschaftstheorie. Während er seine Aufgabe beschränkt und eine historische Unterbauung der wirtschaftlichen Entwicklung vermeidet, führt er indes zahlreiche Beispiele aus der Wirtschaftsgeschichte an, die geeignet sind, gerade dem Anfänger ein klares und illustratives Bild von der Volkswirtschaftslehre und ihrer Systematik zu vermitteln. Die Zusammenfassung der Vorlesungen wird jedoch keineswegs zu einer spezifischen »Wirtschaftslehre der Unternehmung« im betriebswirtschaftlichen Sinne, sondern diese dient lediglich als Ausgangspunkt für eine mit Geschick geleitete Einführung in das Wesentliche der Wirtschaftstheorie. Im zweiten Teil des Buches wird in konzentrierter Form gezeigt, welche Wandlungen die volkswirtschaftliche Behandlung des Krisenproblems erfahren hat, wTelche Wege eingeschlagen wurden, um das Phänomen der Phasenentwicklung des kapitalistischen Wirtschaftsprozesses zu erklären und zu analysieren. Auch hier werden illustrative Beispiele angeführt, die somit zum guten Verständnis des mannigfaltigen Stoffes für den Lernenden, aber auch für den Laien beitragen. Der Wert des Buches, das zwar in populärer und klarer Form abgefaßt wurde, ohne damit jedoch Konzessionen an eine Verflachung zugunsten einer »Popularisierung« zu machen, wird dadurch erhöht, daß es bisher das einzige in hebräischer Sprache erschienene Lehrbuch über Wesen, Sinn und Inhalt der Volkswirtschaftslehre darstellt. Die Übersetzung ist von bewährter Hand vorgenommen worden und war um so schwieriger, als keine Vorarbeiten in umfassender systematischer Weise auf diesem Gebiete vorhanden waren. Dr. G. C., Tel Aviv. Die Zionistische Bewegung» Von Adolf Böhm, Band I (bis zum Weltkrieg), 2. Auflage, Jüdischer Verlag (Hozaah Ivrith Co. Ltd., Berlin^—Tel Aviv) 1935, 732 Seiten (Selbstanzeige). — Diese neue Auflage des seit Jahren vergriffenen Buches ist im Umfang wesentlich vergrößert, der frühere Text wurde vollständig umgearbeitet. Das Buch ist als Instruktion für die jüngere zionistische Generation gedacht und soll Referenten zionistischer Vortragskurse als Leitfaden dienen. Deshalb war es nötig, auf alle Seiten

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